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Bildung

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten ein für gleiche Bildungschancen, für hohe Bildungsqualität, für individuelle Förderung und lebenslanges Lernen. Daher wollen wir, dass auch bei sinkenden Schülerinnen- und Schülerzahlen die notwendigen Finanzmittel im Bildungsetat verbleiben.

Die Priorität für Bildung muss finanziell abgesichert sein. Bildungsausgaben sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Sie werden in unseren Haushaltsaufstellungen erste Priorität haben. Das gilt auch bei Schülerzahlen, die bis 2020 landesweit voraussichtlich um 20 % zurückgehen werden. Wir werden mindestens 50% der durch den Schülerrückgang theoretisch entbehrlichen Lehrerstellen an den Schulen belassen, damit ein Zugewinn von Unterrichtsqualität und Fördermaßnahmen ermöglicht wird.

Die Bildungschancen für unsere Kinder dürfen nicht in einem finanziellen Wettlauf zwischen reicheren und ärmeren Ländern in der Bundesrepublik verteilt werden. Deshalb muss auch der Bund wieder in schulische Bildung, in gute frühkindliche Bildung, gute Ganztagsschulen und Schulsozialarbeit an jeder Schule investieren können.

Darüber hinaus werden wir uns dafür einsetzen, dass die Einkommensvoraussetzungen und die Arbeitsbelastung von Lehrerinnen und Lehrern in allen Ländern der Bundesrepublik vergleichbar bleiben. Damit verhindern wir den wirtschaftlichen Konkurrenzkampf der Länder um die besten Pädagoginnen und Pädagogen. Damit bleibt das Land gegenüber der Wirtschaft als Arbeitgeber attraktiv.

Wir werden uns im Bundesrat dafür einsetzen, dass das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in der Bildungspolitik aufgehoben wird.

Gute Bildung von Anfang an

Versprochen – Gehalten

  • Wir haben als ersten Schritt die KiTa-Gebühren für Arbeitslosengeld II- und Sozialgeld-Empfänger abgeschafft.
  • Wir haben den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei jahren langfristig gesichert.
  • Das Land unterstützt die Kommunen beim Betrieb der KiTas mit 15 Mio Euro 2013 pro Jahr - anwachsend auf jährlich 80 Mio Euro ab 2017.

Bei der Chancengleichheit kommt es auf den Anfang an:

Gute Schule für alle – gemeinsam lernen

Versprochen – Gehalten

  • Ein umfangreicher Bildungsdialog hat unseren Kurs bestätigt. Wichtige Hinweise daraus haben wir im neuen Schulgesetz berücksichtigt.
  • Als ein Ergebnis aus den Bildungskonferenzen haben wir bestehende G9- und Y-Gymnasien erhalten.
  • Desweiteren wurde uns bestätigt, dass es richtig ist, Regionalschulen in Gemeinschaftsschulen umzuwandeln.
  • CDU und FDP hatten die Differ­enzierungsstunden gestrichen. Wir haben den Schulen 2 von 3 gestrichenen Stunden neu finanziert. Das sind knapp 180 Lehrerstellen.
  • Das Bildungsministerium hat im September 2014 ein umfassendes Inklusionskonzept vorgelegt. Außerdem haben wir 120 zusätzliche Stellen geschaffen, die den Schulen bei der Inklusion helfen
  • Wir haben dafür gesorgt, dass die Entscheidung über die kostenlose Schülerbeförderung wieder in den Händen der Kreise liegt.
  • Wir haben die Mittel für Schulsozialarbeit fast verdreifacht und über 300 Stellen für Schulassistenten geschaffen.
  • CDU und FDP haben 300 Lehrerstellen gestrichen. Wir haben diese 300 Stellen neu finanziert.
  • Bis 2017 werden wir über 700 Lehrerstellen mehr an den Schulen lassen als wir geplant hatten - damit weit mehr als die versprochenen 50 %
  • 40 Gemeinschaftsschulen haben eine Oberstufe bekommen.
  • Die Benachteiligung der dänischen Schulen durch CDU und FDP haben wir beseitigt.
  • Wir haben zur energetischen Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten 11,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt und später noch einmal 10 Mio. Euro draufgelegt.

Jedes Kind muss unabhängig von seiner Herkunft gleiche Chancen für die persönliche Entfaltung und die beruflichen Lebensperspektiven haben. Das Recht auf gute Bildung für alle wird nur durch ein Bildungssystem erfüllt, in dem das Leitprinzip die individuelle Förderung ist.

Neue Ausbildung für Lehrkräfte

Versprochen – Gehalten

  • Wir haben die Phasen der Lehrerbildung (Studium, Referendariat, Fort- und Weiterbildung) neu regelt. Die Sekundarlehrer können nun an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien, meist auch in der Oberstufe arbeiten.
  • Wir haben in der Lehrerbildung die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik gestärkt.

Die Lehreraus- und -fortbildung muss neu gestaltet werden. Leitziel ist insbesondere eine gleichwertige Ausbildung für alle Schularten, die nach Schulstufen gegliedert ist.

Berufliche Bildung schafft Perspektiven

Die berufliche Bildung ist ein wesentlicher Baustein zur Verwirklichung der sozialen Gerechtigkeit und der Chancengleichheit in der Bildung. Die duale Berufsausbildung ist die tragende Säule der Fachkräftesicherung. Jeder Jugendliche in Schleswig-Holstein hat ein Recht auf eine Berufsausbildung mit qualifizierendem Abschluss.

Dazu werden wir die Übergänge zwischen Schule und Beruf so gestalten, dass sie verbindlich in eine berufliche Ausbildung münden. Bisherige Bildungsangebote des Übergangssystems werden in die Ausbildung integriert und optimiert.

Wir wollen die bestehenden RBZ stärken und weiterentwickeln.

Dazu werden wir:

Wir wollen die Rahmenbedingungen an den beruflichen Schulen und RBZ verbessern und diese mit den entsprechenden Ressourcen ausstatten.

Dazu werden wir:

In einem zusammenwachsenden Europa muss mehr Durchlässigkeit und die Anerkennung von Fähigkeiten und Qualifikationen im europäischen und internationalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erreicht werden.

Dazu werden wir:

Schleswig-Holstein braucht mehr Schülerinnen und Schüler, die die Schule mit der Hochschulreife verlassen.

Dazu werden wir:

Wir werden uns in einer Bundesratsinitiative dafür einsetzen, dass eine gesetzliche Umlage zur Finanzierung der Berufsausbildung eingeführt wird.

Gute Hochschulen in Schleswig-Holstein

Versprochen – Gehalten

  • Wir haben 50 Mio Euro zur Sanierung der Hochschulen bereitgestellt.
  • Für neue Studentenwohnungen haben wir 600.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Wissenschaft kann ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nur gerecht werden, wenn die Entwicklung kritischer Reflexion ebenso wie die Ausbildung beruflicher Kompetenzen elementarer Bestandteil akademischer Bildung sind. Wir wollen deutlich mehr Studienplätze schaffen, insbesondere an den Fachhochschulen. Hierzu wollen wir auch die Mittel der gemeinsamen Hochschulsonderprogramme von Bund und Ländern für Schleswig-Holstein voll in Anspruch nehmen. Unser Land hat keine Studienplätze zu verschenken. Wir fordern den Bund auf, mit den Ländern rechtzeitig zu einer gemeinsamen Finanzierung zu kommen. Wir wollen grundsätzlich mehr Kooperation in der Hochschul- und Forschungspolitik. Dazu muss auch das Grundgesetz so geändert werden, dass der Bund die Hochschulen dauerhaft unterstützen kann.

Deswegen halten wir unbedingt daran fest:

Forschung und Lehre für die Zukunft!

Wir wollen Hochschulbildung mit Qualität und gute Lehre für alle.

Weiterbildung für die Zukunft

Die technischen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungsprozesse erfordern das Recht für alle Menschen zu lebenslangem Lernen. Nur so sichern wir den Fachkräftebedarf der Zukunft. Nur so stärken wir die Chancen der Einzelnen zur Teilhabe am Arbeitsmarkt und an den gesellschaftlichen und politischen Prozessen.

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