SPD-Landeskonferenz 60 plus in Rendsburg

SPD-Landeschef Franz Thönnes fordert von Wirtschaft: Älteren wieder mehr Beachtung schenken

SPD-Landeschef Franz Thönnes fordert von Wirtschaft: Älteren wieder mehr Beachtung schenken

„Wir dürfen nicht zu einer Gesellschaft werden, in der schon unter 50jährige zum alten Eisen gezählt werden. Die Wirtschaft ist deshalb gut beraten, die Erfahrung und Unternehmenskenntnis der Älteren mit der Innovationskraft der Jüngeren zu kombinieren“. Mit diesen Worten forderte der SPD-Landesvorsitzende Franz Thönnes die Wirtschaft dazu auf, eine Unternehmenskultur zu entwickeln, in der die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder höher geschätzt werde.

Eine Gesellschaft lebe von der Teilhabe aller an ihrer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. In Deutschland seien aber nur noch knapp 40 % der Menschen, die älter als 55 Jahre sind, berufstätig. 58 % seien es dagegen in den USA, und in der Schweiz seien es gar 71 %. Bereits jetzt sei absehbar, dass es aufgrund der demographischen Entwicklung schon bald in bestimmten Berufen zu einem Facharbeiter- bzw. Expertenmangel kommen könne. Daher solle in den Betrieben an einen vernünftigen Altersmix und auch an eine stärkere Einstellung älterer Arbeitnehmer gedacht werden. Die Aktion der Bundesanstalt für Arbeit „50 plus, die es können“ sei daher nur voll zu unterstützen!

Thönnes forderte seine Partei auf, die älteren Parteimitglieder im Rahmen der Arbeit ihrer Arbeitsgemeinschaft 60 plus stärker zu unterstützen. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft böten die Aktivitäten der AG 60 Plus älteren Bürgerinnen und Bürgern hervorragende Möglichkeiten, am politischen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und demokratische Entscheidungen auch zwischen den Wahlen zu beeinflussen.