Frei und willig? Ehrensache!

SPD Schleswig-Holstein zur Stärkung des Ehrenamtes "vor Ort"

SPD Schleswig-Holstein zur Stärkung des Ehrenamtes „vor Ort“Am 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamtes, beginnt das „Internationale Jahr der Freiwilligen“. Aus diesem Anlas stellt die SPD Schleswig-Holstein ihren Beitrag zur Unterstützung und Stärkung bürgerschaftlichen Engagements vor. Die Sozialdemokraten haben dazu eine „Zukunftswerkstatt Bürgergesellschaft im Norden“ ins Leben gerufen.

Unter dem Motto „Frei und willig? Ehrensache!“ planen die SozialdemokratInnen im nördlichsten Bundesland eine Reihe von Angeboten und Veranstaltungen, um die ehrenamtlich Tätigen im Lande besser zu unterstützen. „Wir suchen den Dialog mit den Menschen und Organisationen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement eine wichtige Säule unserer Demokratie sind“, sagte Landesgeschäftsführer Christian Kröning.

Es reiche nicht aus, in Berlin die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu verbessern. Genauso wichtig ist es, die Vereine, Verbände, Initiativen und Selbsthilfegruppen vor Ort zu unterstützen. Mit dieser Frage hat sich eine Arbeitsgruppe in den letzten Monaten intensiv auseinandergesetzt und für das kommende „Internationale Jahr der Freiwilligen“ einiges vorbereitet:

Zum Auftakt ist ein Symposion am 27. Januar geplant, bei dem neben Informationen zur Bürgergesellschaft und über die Arbeit der Enquete-Kommission „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements des Deutschen Bundestages“ die ehrenamtlich Tätigen selbst im Mittelpunkt stehen sollen: Sie haben Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen und im Dialog mit den Politikern Anregungen zur Stärkung des Ehrenamtes zu geben.

Der Austausch untereinander und mit der Politik vor Ort, im Lande oder im Bund ist auch der Grund, sich konkret um den Aufbau eines Netzwerkes für das bürgerschaftliche Engagement zu bemühen, um allen, die sich ehrenamtlich engagieren, eine Plattform zum Austausch für Informationen oder Anregungen für die weitere Arbeit im Land anzubieten. Dies wird sowohl „online“ wie auch mit traditionellen Mitteln möglich sein.

Schließlich plant die schleswig-holsteinische SPD im April noch eine Zukunftswerkstatt, bei der mit allen Beteiligten konkrete und kreative Vorschläge für die weitere Unterstützung des Ehrenamtes im Lande erarbeitet werden.

Einiges haben die SPD-geführte Bundesregierung und die Bundestagsfraktion bereits umgesetzt, etwa die Regelung der sogenannten Übungsleiterpauschale, die Überarbeitung des Stiftungsrechtes oder die Spendenbescheinigungskompetenz der Vereine. Ein besonders wichtiger Schritt sei auch die Einrichtung der Enquete-Kommission „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“, deren Vorsitzender der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Bürsch ist, und das „Bündnis für Ehrenamt“, das ebenfalls eine Vernetzung der ehrenamtlichen Arbeit anstrebt.