Hamburger SPD muss Senatsbildung versuchen

SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes zum Wahlergebnis in Hamburg.

SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes zum Wahlergebnis in Hamburg.Als „sehr schwieriges Gesamtergebnis“ hat der SPD-Landesvorsitzende Franz Thönnes den Ausgang der Bürgerschaftswahl in Hamburg bezeichnet. Im Interesse stabiler Verhältnisse in Hamburg muss die SPD als stärkste Partei die Senatsbildung versuchen, so Thönnes.

Die liberalen im Bund und in Schleswig-Holstein seien aufgerufen, die FDP in Hamburg zur Vernunft zu bringen und sie davon abzuhalten in die rechte Ecke zu marschieren.

Eine Koalition mit dem großen Verlierer CDU, dem Rechtsdemagogen Schill und einer FDP, die ihr liberales Gedankengut über Bord werfe, wäre die schlechteste Lösung für die Freie und Hansestadt Hamburg und würde ihren Ruf als weltoffene Metropole auf’s Spiel setzen, so Thönnes.