Franz Thönnes: Der Kanzler des Nordens heißt Gerhard Schröder – Stoiber schadet Schleswig-Holstein

Zum Auftritt von Kanzlerkandidat Stoiber heute Abend in Kiel erklärte SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:

Zum Auftritt von Kanzlerkandidat Stoiber heute Abend in Kiel erklärte SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:“Das Duell in Kiel hat Gerhard Schröder um Längen gewonnen. Im Vergleich zum Wahlkampf-Auftritt von Gerhard Schröder am vergangenen Freitag in Kiel (fast 9.000 Menschen auf dem Ostseekai) kam nur eine geringe Besucherzahl zu Stoi-ber auf den Asmus-Bremer-Platz. Die schwache Rede hat gezeigt, dass Stoiber kein Kandidat für den Norden ist.
Nach Stoibers Rede in Kiel ist klar, dass er Schleswig-Holstein schadet.

Stoiber steht für den Wiedereinstieg in den Atomstaat und Schwächung der rege-nerativen Energien, mit denen Schleswig-Holstein heute 25 Prozent seines Strom-verbrauches umweltfreundlich produziert und allein in der Windenergie 4.000 Ar-beitsplätze geschaffen hat.
Zusammen mit Carstensen steht Stoiber für das Wiederaufleben der alten Agrar-Lobby-Politik und Rückschläge bei der ökologischen Agrarwende und dem Verbraucherschutz.
Stoiber steht wie Kohl für die Vernachlässigung des Nordens in der Verkehrspolitik. Mit der Regierung Schröder realisiert der Bund wichtige Projekte in Schleswig-Holstein: Die Fortsetzung der A20 von Lübeck nach Bad Segeberg ist finanziert, der Ausbau der A7 wird vorrangig voran getrieben, die B 404 soll vollständig zur A21 ausgebaut werden, und der Ausbau der A1 zwischen Heiligenhafen und Ol-denburg geht zügig voran. Auf den Gleisen ist die Elektrifizierung der Strecke Hamburg-Lübeck finanziert und der Schienenengpass Pinneberg-Elmshorn wird verbessert.