Unklare Haltung Stoibers zu Irak ist Gift für die Wirtschaft

Zu den Angriffen Stoibers gegen die eindeutige Haltung Gerhard Schröders in der Irak-Frage erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Thomas Neddermeyer:

Zu den Angriffen Stoibers gegen die eindeutige Haltung Gerhard Schröders in der Irak-Frage erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Thomas Neddermeyer:“Stoiber bekommt jetzt von den Spitzen der deutschen Wirtschaft den Spiegel vorgehalten.
Wozu seine indifferente Haltung in der Irak-Frage führt, macht unter anderem der BDI (Bund der Deutschen Industrie) deutlich: “ … hat sich die Kriegsfurcht zum Teil schon im Ölpreis nieder geschlagen. Dies werde zum zusätzlichen Dämpfer für die Konjunktur.“ so der
BDI-Chefvolkswirt Hans-Joachim Haß in Berlin.

Auch der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) befürchten laut „Welt“ im Kriegsfall deutlich steigende Energiepreise. „Wenn der Ölpreis für längere Zeit über 40 Dollar steigt, droht der Weltwirtschaft eine Rezession von mindestens ein bis zwei Jahren“.
Massive Folgen für die Weltwirtschaft befürchtet auch Norbert Walter,
Chefvolkswirt der Deutschen Bank ebenso, wie der deutsche Einzelhandelsverband (HDE).

Schon jetzt sind die Benzinpreise auf ihr Jahreshoch geklettert und Amerika verzeichnet einen zusätzlichen Konjunktureinbruch. Die unklare Haltung ist Gift für die deutsche Wirtschaft, die eindeutige Haltung des Bundeskanzlers Gerhard Schröder sorgt für Stabilität und Vertrauen.

Gut dass dieser Kandidat Kandidat bleiben wird!“