Kubicki bestätigt Vorwurf der Klamauk-Partei

Zu den Überlegungen in der FDP über die Zukunft des FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki erklärt SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:

Zu den Überlegungen in der FDP über die Zukunft des FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki erklärt SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:Zu den Überlegungen in der FDP über die Zukunft des FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki erklärt SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:

„Dass Wolfgang Kubicki auch nach der gestrigen FDP-Vorstandssitzung die Frage offen ließ, ob er sein am Sonntag gewonnes Bundestagsmandat annehmen wird, ist Ausdruck einer durch und durch unseriösen Politik-Einstellung.

Wie kann man monatelang um einen Sitz im Bundestag kämpfen und am Montag nach der Wahl nicht wissen, ob man das Mandat annimmt. Dieser Vorgang zeigt, dass der Vorwurf der Klamauk-Partei die FDP völlig zu Recht trifft.

Wir Sozialdemokraten ahnen, wie schwer Kubicki die Entscheidung fällt. Im Bundestag könnte er mit seinem Freund Möllemenn eine Fraktion in der FDP-Fraktion bilden und dort den innerparteilichen Klamauk fortsetzen. Sich dem Wunsch fast aller Parteifreunde in Schleswig-Holstein im Lande zu bleiben zu verweigern, hieße dagegen, die politische Führungs- und Profillosigkeit der Landes-FDP vollends zu offenbaren.

Seiner Neigung und dem Wählerwillen folgend, wird sich Kubicki sicher für Berlin entscheiden. Dazu kann man dann die schleswig-holsteinischen CDU beglückwünschen: Nach dem Weggang des wahren Oppositionsführer könnte sie sich frei entfalten.