Franz Thönnes: Watsche aus Berlin für Carstensen

Zur Forderung des CDU-Landesvorsitzenden nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:

Zur Forderung des CDU-Landesvorsitzenden nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:Zur Forderung des CDU-Landesvorsitzenden nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt SPD-Landesvorsitzender Franz Thönnes:

„Eine kräftige Watsche von der eigenen Parteichefin hat sich der Vorsitzende der Nord-CDU, Carstensen, mit seiner Forderung nach einem konstruktiven Misstrauensvotum eingefangen. Angela Merkel hatte diese Forderung als absurd bezeichnet. Und damit liegt sie zweifellos richtig. Dies zeigt, auf welch niedrigem und inhaltslosen Niveau Carstensen operiert. Die CDU Schleswig-Holstein hat die Bundestagswahl am 22. September klar verloren und für ihre Wahlkampfführung sogar Kritik aus den Reihen der CSU eingefangen. Offenbar hat Carstensen diese Niederlage noch immer nicht verwunden und versucht sich in Trittbrettfahrer-Manier. Schon am Wahlabend der Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen hatte er bedauert, dass nicht auch in Schleswig-Holstein Landtagswahlen gewesen seien. Dies ist ein erstaunlich offenes Eingeständnis der Schwäche seiner Nord-CDU. Er traut ihr offenbar nicht zu, aus eigener Kraft und Kompetenz Wahlen zu gewinnen.

Die rot-grüne Bundesregierung ist stabil und sie wird ihren Regierungsauftrag erfolgreich erfüllen. Am 2. März bei den Kommunalwahlen geht es um die Entscheidung über die Arbeit von tausenden ehrenamtlicher Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker vor Ort – Trittbrettfahrerei darf dabei nicht belohnt werden.