Heide Simonis mit zweitbesten Ergebnis in den SPD-Parteivorstand gewählt

Die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis ist heute (18. November) mit dem zweitbesten Ergebnis erneut in den Parteivorstand der SPD gewählt worden.

Die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis ist heute (18. November) mit dem zweitbesten Ergebnis erneut in den Parteivorstand der SPD gewählt worden.

Mit 356 Ja-Stimmen (75 %) erhielt Simonis wieder ein sehr gutes Ergebnis. Seit 1993 ist sie Mitglied dieses Führungsgremiums der SPD.


Nach ihrer Wahl erklärte Simonis, dass die SPD mit der Agenda 2010 auf einem schwierigen, aber richtigen Weg sei. Die Partei müsse jetzt engagiert um neues Vertrauen werben und dafür eintreten, dass die Lasten sozial gerecht verteilt werden.
„Wir können uns dabei an den erfolgreichen Reformen in Dänemark, Schweden und Finnland orientieren. Hier wurden die Arbeitsmärkte und Sozialsysteme konsequent reformiert, in Bildung und Familien wurde enorm investiert. Heute gibt es dort hohe Wachstumsraten und niedrige Arbeitslosigkeit, in der Bildung belegen diese Länder Spitzenplätze“, sagte die Regierungschefin.


Die schleswig-holsteinische SPD habe auf dem Parteitag mit ihren Initiativen für die mittelfristige Einführung einer Bürgerversicherung, für eine gerechtere Erbschaftssteuer und mit dem Vorschlag für eine stärkere Steuerfinanzierung der sozialen Sicherungssysteme wichtige Akzente für die Zukunft gesetzt.