Claus Möller zum 1. Mai

"Dialog mit den Gewerkschaften vertiefen"

„Dialog mit den Gewerkschaften vertiefen“

Zum 1. Mai erklärt SPD-Landesvorsitzender Claus Möller:


„Der 1. Mai 2004 ist ein ein historischer Tag für Europa. Mit dem Beitritt von zehn neuen Staaten in die Europäische Union wird die Teilung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig überwunden. Die mit der Ostpolitik Willy Brandts begonnene Vision der friedlichen Einigung Europas prägt heute das Gesicht Europas im 21. Jahrhundert. Für Schleswig-Holstein erfüllt sich das von Björn Engholm und Heide Simonis mit der Ostseekooperation gesetzte Ziel, dass unser Land immer mehr in die Mitte Europas rückt. Daraus ergeben sich Impulse für neue Arbeitsplätze, mehr Wachstum und neue Zukunftsperspektiven für Schleswig-Holstein.


Deutschlands wichtigster Standortvorteil in Europa ist der stabile soziale Frieden. Er gründet auf sozialer Sicherheit, der Tarifautonomie und der Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die SPD Schleswig-Holstein streitet deshalb dafür, dass der Rote Faden der Gerechtigkeit den weiteren Reformprozess in Deutschland prägt. Mit unseren Vorschlägen für eine sozial ausgewogene Reform der sozialen Sicherungssysteme, mit den Vorschlägen unseres Landesparteitages für eine neue Bildungspolitik, die auf gleiche Bildungschancen für alle Kinder abzielt und mit dem Steuerkonzept der Landesregierung hat die SPD in Schleswig-Holstein bundesweit Akzente gesetzt. Wir bemühen uns intensiv um ein gutes Verhältnis zu den Gewerkschaften im Lande, weil die Sozialdemokratie für ihre Politik die Gewerkschaften als Bündnispartner braucht. Der vom SPD-Landesvorstand gegründete Gewerkschaftsrat wird am 27. Mai erstmals zusammen treffen.


Mit Blick auf die gemeinsamen Wurzeln von Sozialdemokratie und Gewerkschaften, vor allem aber wegen der Zukunftsaufgaben brauchen wir den Dialog und den Schulterschluss mit den Gewerkschaften.“