Gerhard Schröder in Husum

Dreieinhalbtausend Gäste waren abends am 02.02. in die Messehalle nach Husum gekommen, die nun auch seit ihrer Erbauung 1996 den ersten Besuch eines amtierenden Bundeskanzlers verzeichnen kann.



In die Ton angebende SPD-Wahlkampffarbe Rot war denn auch die Messehalle getaucht, die Stimmung war super. Die Gruppe Godewind heizte dem Publikum zuerst ordentlich ein.

Nach einer kurzen Talkrunde mit den Wahlkreis-Kandidaten kamen Heide Simonis und Gerhard Schröder durch den vollen Saal zu der Einlaufmusik „Die Stunde des Siegers“ auf die Bühne. Dort wurden sie von den Kandidaten Katrein Grothen, Lothar Hay, Ulf von Hielmcrone, Gitta Trauernicht und dem Landesvorsitzenden Claus Möller nebst Landratskandidatin Kirsten Lüdke-Ewers begrüßt.



Claus Möller begrüßte op platt, Heide Simonis hielt ihre Rede, u.a. zur aktuellen Arbeitslosenzahl, der Bildungspolitik und den Studiengebühren, die von der Schleswig-Holstein SPD für das Erststudium abgelehnt werden.

Mit einem kurzen Blick zu Gerhard Schröder vertrat Heide Simonis ihre Punkte zur Erbschaftssteuer. Der Kanzler und Heide Simonis sind sich in seltenen Fällen nicht immer ganz einig. Was den Optimismus der Ministerpräsidentin im Hinblick auf die Wahl aber nicht schmälert: „Ich bin die erste und einzige Ministerpräsidentin, und mit Verlaub gesagt: Auch die beste!“



Gerhard Schröder konterte darauf lobend in seiner Rede, dass Heide Simonis nie einfach sei, dafür aber immer kompetent und solidarisch. Das gelte selbst dann, wenn man mal unterschiedlicher Meinung sei.





Gerhard Schröder während seiner Rede



Am Ende der Veranstaltung gab es stehende Ovationen für Heide Simonis und Gerhard Schröder, die Gäste gingen gutgelaunt und bestens informiert nach Hause.