Gerhard Schröder in Norderstedt und Franz Müntefering in Marne

Poltischer Aschermittwoch in Marne

Die schleswig-holsteinische SPD kann auf zwei gelungene Wahlkampftage zurückblicken.

Am politischen Aschermittwoch kam Franz Müntefering ind die Karnevalshochburg Marne und hielt eine kleine gereimte Rede, danach stand Ministerpräsidentin Heide Simonis als Putzfrau verkleidet auf der Bühne mit einem Überraschungsgast. Dieser trug eine Gerhard-Schröder-Karnevalsmaske und nahm zusammen mit Putzfrau „Hilde Hinrichsen“ alias Heide Simonis die politische Landschaft in Schleswig-Holstein und ganz Deutschland aufs närrische Korn.









Unter anderem wurde singend zur Melodie von „Ich will keine Schokolade“ von Heide Simonis „Ich will keinen Peter-Harry“ zum besten gegeben.

Am Ende der Veranstaltung wurde zur Überraschung aller das Geheimnis gelüftet: Unter der Schröder-Maske verbarg sich Finanzminister Ralf Stegner und erntete zusammen mit Simonis tosenden Applaus.



Heide Simonis (Mitte) und Franz Müntefering beim großen Abschlussbild in Marne mit allen Akteuren des Abends



Schröder in Norderstedt



Mehr als 1.000 Gäste warteten in der „TriBühne“ in Norderstedt auf Gerhard Schröder. Stehende Ovationen begrüßten den Kanzler dann auch, als dieser mit Heide Simonis in die Halle kam, nachdem beide zusammen den ganzen Tag unterwegs waren und beispielsweise eine Kinder- und Jugendgruppe am Selenter See besuchten.



Mit den örtlichen Landtagskandidaten betraten dann alle die Bühne. Nach der Begrüßung durch den SPD-Landesvorsitzenden Claus Möller hielt Heide Simonis ein spritzige Wahlkampfrede. Simonis: „Der Gegenkandidat hat mal gesagt, er wache nachts schweißgebadet auf bei dem Traum, Regierungschef zu werden. Dem Mann kann geholfen werden!“. Gerhard Schröder versprach sie, den Dreisprung zu schaffen: „Wir legen hier in Schleswig-Holstein den ersten Wahlsieg vor, dann folgt NRW und 2006 schaffen wir es dann auch gemeinsam bei der Bundestagswahl.“




Lothar Hay, Gerhard Schröder, Claus Möller