Nichts Neues aus Nordstrand, Punktsieg für Heide

Spitzenkandidatin Heide Simonis und der CDU-Kandidat im NDR-Fernsehduell

Spitzenkandidatin Heide Simonis und der CDU-Kandidat im NDR-Fernsehduell

Die Schwarzmalerei des CDU-Kandidaten hat bei diesem Duell schonungslos den Blick dafür geöffnet, dass die CDU inhaltlich absolut keine Antworten auf die drängenden Fragen zu bieten hat. Heute Abend hat sich gezeigt, warum der CDU-Kandidat kein Vertrauen bei den Menschen im Lande genießt: Mit Allgemeinplätzen kann man ein Land nicht regieren. Peter Harry kann es einfach nicht.


Die Kampagne der CDU gegen die „Einheitsschule“ ist stecken geblieben, weil sie an den Problemen unserer Schulen vorbeigeht. Heide Simonis hat klar gemacht, dass unser Bildungssystem derzeit die Begabungen der Kinder nicht fördert. Das Problem ist nicht die Qualität unserer Schulen, hier haben wir mit unserem Programm gegen Unterrichtsausfall und dem Schul-TÜV viel erreicht, sondern die frühe Selektion und dass zu wenig Kinder das Abitur machen. Die Standardschule bei den PISA Siegern ist die Gemeinschaftsschule.


In Sachen Wirtschaft hatte der CDU-Kandidat auch nur platte Parolen zu bieten. Heide Simonis hat klargestellt, dass Schleswig-Holstein beim Wirtschaftswachstum 2004 auf Platz 3 aller Bundesländer liegt und Schleswig-Holstein sich zu einem Gründerland mit wachstumsintensiven Zukunftsbranchen entwickelt. Gleichwohl sind die Arbeitsplatzverluste infolge der Globalisierung spürbar. Deshalb ist der von Schleswig-Holstein vorgeschlagene Weg einer Senkung der Lohnnebenkosten der richtige.


Und die üblichen Krokodilstränen des CDU-Kandidaten über die Staatsverschuldung sind ebenso unehrlich. Fast die Hälfte der Schulden (9,3 Mrd.) stammt nämlich aus CDU-Zeiten und die CDU hat in ihrem Wahlprogramm bzw. im Landtag Mehrausgaben von 340 Mio. EURO jährlich vorgesehen.


Klare Kante hat Heide Simonis auch bei den großen Verkehrsprojekten bezogen. Der CDU-Kandidat spuckt bloß große Töne, was denn alles kurzfristig realisiert werden soll. Heide hat gerade erst die zügige Realisierung der Elektrifizierung Hamburg-Lübeck beim Kanzler vorangebracht. Heide hat den Menschen deutlich gemacht, dass es auch kein Wackeln beim Weiterbau der A20 oder beim Ausbau des Flughafens Lübeck-Blankensee geben wird.


Jetzt gilt´s. Für die einzige und beste Ministerpräsidentin:


Wer HE!DE will, muss wählen gehen !