Die SPD in Schleswig-Holstein wird mit mindestens fünf Vertretern an den Koalitionsverhandlungen teilnehmen.
Dies ist nach Ansicht des SPD-Landesvorsitzenden Claus Möller ein Beleg für das stärker gewordene Gewicht der Nord-SPD in der Bundespolitik und sei auch eine Bestätigung des Profils der schleswig-holsteinischen SPD, die den roten Faden der sozialen Gerechtigkeit auch in den Koalitionsvertrag über die Bildung einer Großen Koalition in Berlin sichtbar machen wolle.
Steuergerechtigkeit, Reform des Bildungssystems, Wahrung der Arbeitnehmerrechte, Zukunft der Sozialen Sicherungssysteme und der Atomausstieg sind Themen, für die sich die Nord-SPD in Verhandlungen besonders stark machen wird.
In die Verhandlungsgruppen wurden berufen:
Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave – Untergruppe Bildungspolitik
Sozialministerin Gitta Trauernicht – Untergruppe Familienpolitik
Bundestagsabgeordneter Hans-Peter Bartels – Untergruppe Verteidigungspolitik
Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes – Untergruppe Arbeits- und Sozialpolitik
Landesvorsitzender Claus Möller – Untergruppe Finanzpolitik/Steuerpolitik.
