SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag hat sich konstituiert: Rossmann als Landesgruppensprecher bestätigt.

(Berlin) Bei der heutigen Konstituierung der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein im 16. Deutschen Bundestag, die als stärkste Landesgruppe aus Schleswig-Holstein mit 9 Abgeordneten im Bundestag vertreten ist, wurde der Kreis-Pinneberger Abgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann als Sprecher einstimmig bestätigt. Als stellvertretende Sprecherin ist die Lübecker Abgeordnete Gabriele Hiller-Ohm ebenfalls einstimmig gewählt worden. Der frühere stellvertretende Sprecher Dr.

Michael Bürsch aus Plön-Neumünster hat nicht mehr kandidiert. Zum Vorstand der Landesgruppe wurde als Kassenwart auch der neue Abgeordnete aus Rendsburg-Eckernförde Sönke Rix einstimmig gewählt.

Die SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein hat auf ihrer ersten Sitzung in der neuen Wahlperiode einstimmig einen Forderungskatalog unterstützt, den der Landesgruppensprecher Dr. Ernst Dieter Rossmann vorbereitet hatte und in dem für die anstehenden Koalitionsverhandlungen die speziellen Anliegen für das Land Schleswig-Holstein aus der Sicht der Landesgruppe zusammengestellt sind. Als wichtigste Forderungen sieht die SPD-Landesgruppe dabei folgende Punkte: Die Stärkung der maritimen Wirtschaft, die Beibehaltung des Atomausstiegs und die Förderung alternativer Energien, die Beibehaltung des Küstenschutzes und der Agrarstruktur als Gemeinschaftsaufgabe, den Erhalt der Entfernungspauschale in ihrer jetzigen Form, die Finanzierung des Röntgenlasers bei DESY Hamburg und die Sicherung der Minderheitenförderung.



Auch die gemeinsame Forderung des Landtages von Schleswig-Holstein nach einer nationalen Küstenwache wollten die SPD-Abgeordneten wieder ins Gespräch bringen. Rossmann: „Erste deutliche Fortschritte hat es in der SPD/Grünen-Regierungszeit schon gegeben.
Jetzt muss es gelingen, auf diesem Wege noch weiter voran zu kommen und auch Länder wie Niedersachsen unter den neuen Vorzeichen mit ins Boot zu nehmen.“