„SPD-Küstengang“ wieder konstituiert

Die SPD-Küstengang, die Vereinigung der sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten aus den fünf Küstenländern, hat sich in der Landesvertretung Bremen wieder konstituiert und ihre Sprecherin Dr. Margrit Wetzel im Amt der „Lotsin“ bestätigt. Mit dabei waren auch die

SPD-Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein, die das Land zwischen den zwei Meeren in diesem Gremium vertreten. „In enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern aus maritimer Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbänden und der Regierung konnten wir in der Vergangenheit viel erreichen. Wir wollen diese gute und fruchtbare Arbeit fortsetzen und vertiefen“, erklärt der Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein Dr. Ernst Dieter Rossmann.

Die SPD-Abgeordneten verständigten sich auf ein umfangreiches Arbeitsprogramm, um küstenbezogene Themen zeitnah mit zu gestalten. Ein besonderer Schwerpunkt wird die nächste „Maritime Konferenz“ sein. „Seit der ersten ‚Maritimen Konferenz’ erlebt unsere maritime Industrie eine rasante Erfolgsgeschichte. Die Zusagen über die Zahl der Rückflaggungen, die im Rahmen des Maritimen Bündnisses mit „100 + x“ vereinbart wurden, konnten von der Reederseite mit 135 Nettorückflaggungen Ende Dezember 2005 eingehalten werden. Ein erfreuliches Resultat!“, meint Rossmann.

Auch die Zahlen des Bordpersonals unter deutscher Flagge entwickelten sich laut Aussage des SPD-Politikers positiv. In den vergangenen zwei Jahren habe es einen Zuwachs von ca. 2.500 Stellen auf insgesamt 12.961 Beschäftigte gegeben. „Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber auch,

dass wir einen Mangel an deutschen Facharbeitskräften haben, den es aufzuholen gilt. Wir müssen unsere Anstrengungen noch mehr auf Ausbildung konzentrieren“, mahnt der Landesgruppensprecher. „Denn gerade die enorm gestiegenen Zahlen bei Ausbildungsverhältnissen zeigen, dass der Maritime Standort Deutschland gut aufgestellt ist und eine verlässliche Zukunft hat“, so Rossmann.