AfA gegen „Rente mit 67“

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD hat sich gegen die Rente mit 67 Jahren ausgesprochen. Sie forderte am 04.02. auf ihrer Landeskonferenz in Schleswig die Bundestagsfraktion auf, die Regierungspläne abzulehnen und sich stattdessen auf eine bessere Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu konzentrieren.

„Wir brauchen mehr Jobs für ältere Beschäftigte. Hält der Jugendwahn der Wirtschaft an, dann werden die Regierungspläne faktisch zu flächendeckenden Rentenkürzungen“, sagte der wiedergewählte Landesvorsitzende der AfA-Schleswig-Holstein, Wolfgang Mädel. „Die Bundestagsfraktion wäre gute beraten, diese Entscheidung vom Kopf auf die Füße zu stellen und sich erst mal auf mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für Ältere zu konzentrieren.“ Weiter sprach sich die Konferenz für die Sicherung der Mitbestimmung, eine Optimierung der 1-Euro-Jobs sowie gegen den Ausschluss von Reedern von der Tonnagesteuer – wenn diese ihre Schiffe unter fremder Flagge laufen lassen – aus.

Die Landeskonferenz wählte Wolfgang Mädel mit 100 Prozent erneut zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertreter wurden Sabine-Almut Auerbach (2085,3 Prozent) und Ralf Wrobel (2097,6 Prozent), die sich ebenfalls zur Wiederwahl stellten.

Weiter gehören dem Landesvorstand an: Birte Pauls (Schleswig-Flensburg), Dagmar Wilhelmy-Helmut (Kiel), Nils Bolwig ( Stormarn), Daniel Friedrich, Bernd Losch (beide Lübeck), Gunnar Reichwaldt (Dithmarschen), Helmut Ulbrand (Kiel) und Karsten Wessels (Dithmarschen).