Zum Rücktritt von Matthias Platzek vom Amt des SPD-Vorsitzenden erklärt SPD-Landesvorsitzender Claus Möller:

„Wir, die SPD Schleswig-Holstein bedauern außerordentlich, dass Matthias Platzek sein Amt als Parteivorsitzender aus gesundheitlichen Gründen nicht fortsetzen kann. Wir wünschen ihm von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung. Seine Wahl im November mit über 99 Prozent hat auch in der schleswig-holsteinischen SPD große Hoffnungen geweckt. Die Arbeiten am neuen Grundsatzprogramm der SPD tragen deutlich die Handschrift von Matthias Platzek. Seine Vorschläge für einen handlungsfähigen Staat, für die Reform der Sozialsysteme und die Unteilbarkeit der Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität finden ebenso die Zustimmung der SPD Schleswig-Holstein wie die Positionierung der SPD als linke Volkspartei.

Wir sind sicher, dass der SPD-Vorsitz bei Kurt Beck in guten Händen sein wird. Sein Super-Wahlsieg vor zwei Wochen hat gezeigt, dass er nicht nur in der Partei großen Rückhalt, sondern auch bei den Bürgerinnen und Bürger viel Vertrauen besitzt. Aufgabe der SPD bleibt es, in der Großen Koalition wichtige auch schwierige Reformen mitzugestalten und zugleich eigenständiges politisches Profil zu zeigen. Auch deshalb ist die von Matthias Platzek eingeleitete Diskussion über ein Grundsatzprogramm unverzichtbar und sollte bis 2007 abgeschlossen sein. Daran will ich als Parteiratsvorsitzender intensiv mitarbeiten.“