Stefan Bolln und Olaf Schulze: Energiepass für Häuser wird Kosten sparen und die Umwelt schützen

Zur Ankündigung aus Berlin zum 1.01.2008 den Energiepass für Häuser auch in Deutschland einzuführen, erklärten Stefan Bolln, umweltpolitischer Sprecher der SPD Schleswig-Holstein und Olaf Schulze, energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Endlich ist die Diskussion um die Einführung eines Energiepasses beendet. Was für effiziente Elektrogeräte eine Erfolgsstory wurde, wird auch im Gebäudebereich den Verbrauchern helfen, energiesparende Häuser zu erkennen.



Wenn ein Haus weniger Energie verbraucht, muss es auch deutlich sichtbar sein. So werden Verkäufer und Vermieter in Zukunft noch mehr wert auf die energetische Gebäudesanierung legen. Diese Investitionen werden im Handwerk vor Ort Arbeitsplätze sichern und auch schaffen. Für Mieter und Eigentümer von Wohnungen wird der Energiepass helfen, Nebenkosten transparent zu erkennen und zu vergleichen. Dies wird einen Beitrag dazu leisten, Energienebenkosten zu senken.



Der interne Streit unter Fachleuten, ob ein Energiepass auf Bedarf oder Verbrauch ausgelegt sein sollte, dauerte schon zu lange. Die Verbraucher brauchen ein neutrales Hilfsmittel, um sie vor zu hohen Kosten zu schützen. In Schleswig-Holstein gibt es viele gut ausgebildete Gebäudeenergieberater, Architekten und Ingenieure, die diese Hilfe schon heute anbieten können.



Der Energiepass wird Arbeitsplätze schaffen, Energiekosten durch Einsparungen senken, den CO2-Verbrauch senken und Investitionen auslösen. Dies ist eine rundum gute Idee, die es in Zukunft weiter zu entwickeln gilt“.