Mehr Bildungsgerechtigkeit mit der Gemeinschaftsschule

Zur Genehmigung der ersten sieben Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein erklären der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner und Jörn Thießen, MdB und bildungspolitischer Sprecher des SPD-Landesvorstandes:


Wir begrüßen die Einrichtung der ersten sieben Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein zum kommenden Schuljahr und beglückwünschen die Schulen und Schulträger zu ihrer erfolgreichen Arbeit auf ihrem Weg in ein neues Schulzeitalter.


Auch für uns ist dies ein Tag der Freude! Die SPD in Schleswig-Holstein hat nun rund drei Jahre auf diesen Tag hingearbeitet. Mit dem Landesparteitagsbeschluss zu „Einer Schule für alle“, der Gemeinschaftsschule, im März 2004 hat die SPD Schleswig-Holstein ein an Skandinavien orientiertes deutschlandweit einmaliges Modell einer pädagogisch modernen und gerechteren Schule entwickelt.


Erbitterte Auseinandersetzungen im Landtagswahlkampf mit konservativen Parteien und Verbänden haben wir nicht gescheut. Wir haben für unsere Idee eines neuen Schultypus viel Unterstützung bekommen und konnten letztendlich die Gemeinschaftsschule im Koalitionsvertrag trotz des enormen Widerstandes innerhalb der CDU als Regelschule verankern.


Das Interesse an der Einrichtung von Gemeinschaftsschulen ist im ganzen Land groß. Wir ermuntern und unterstützen alle Schulträger, alle Schulen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler im Land, die diesen Weg gehen wollen. Wir sind davon überzeugt: Die Gemeinschaftsschulen werden in Schleswig-Holstein bald zu den besten Bildungseinrichtungen des Landes zählen.


In Fraktion und Regierung haben wir mit Konzentration und Engagement an der Realisierung dieser neuen Schule gearbeitet. In den Kommunen und Kreisen im Land haben wir erfolgreich für die Gemeinschaftsschule als gerechte Schulform der Zukunft geworben und werden das auch weiterhin tun.

Für uns ist klar: Zukunftsfähige pädagogische Arbeit und Bildungsgerechtigkeit hat einen Namen – Gemeinschaftsschule!“