SPD und DGB: Für Löhne, von denen man leben kann!

SPD und Gewerkschaften wollen ihre Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein darauf konzentrieren, Dumpinglöhne zu beseitigen und gemeinsam für Mindestlöhne zu kämpfen. Nach der ersten Sitzung des SPD-Gewerkschaftsrates nach der Neuwahl des SPD-Landesvorstandes im März erklärten SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner und der Chef des DGB-Bezirks Nord, Peter Deutschland: „Wer voll arbeitet, darf nicht von Arbeit arm werden, sondern muss von seinem Lohn leben können. Das ist eine Frage der Würde der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“



Die Beschlüsse des SPD-Bundesparteitages in Hamburg seien ein gutes Signal für eine engere und bessere Zusammenarbeit zwischen SPD und Gewerkschaften. Darauf soll nun aufgebaut werden. Der SPD-Gewerkschaftsrat will in Aktionen in vielen Städten und Gemeinden des Landes die Themen Mindestlöhne, Tariftreue und Gute Arbeit thematisieren.

SPD und Gewerkschaften wollen sich gemeinsam gegen den Rechtsextremismus stellen. Ziel sei es, rechtsextremen Parteien im bevorstehenden Kommunalwahlkampf vor Ort entschieden entgegen zu treten.


SPD und Gewerkschaften wollen über eine nachhaltige Finanzpolitik reden. Ziel ist eine Konsolidierung der Finanzen, ohne dass dadurch die Leistungsfähigkeit des Staates in den Bereichen Bildung oder innere Sicherheit geschwächt wird oder zu Lasten der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gespart wird.


Der SPD-Landesvorsitzende hat angekündigt, dass die SPD 2008 im Vorfeld des 1. Mai wieder einen Arbeitnehmer-Empfang ausrichten wird.

Damit soll die Verbundenheit der SPD mit den Gewerkschaften und der in ihnen organisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ausdruck gebracht werden.