Schnelle und unbürokratische Hilfe für Lindenau

Zur Lage bei der Kieler Lindenau Werft erklärt der Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Ralf Stegner :

„Eine schnelle und unbürokratische Hilfe für Lindenau ist möglich. Das Unternehmen ist schuldenfrei und hat bis Ende 2009 volle Auftragsbücher. Die Belegschaft und die Gewerkschaft haben ihren Beitrag zur Bewältigung der Lage erbracht. Gefordert sind nun Banken, die Öffentliche Hand und die Unternehmensführung. Eine schnelle Lösung darf nicht von einzelnen handelnden Personen abhängig gemacht werden.

Die SPD Schleswig-Holstein erwartet im Interesse der rund 400 Beschäftigten der Lindenau Werft mit ihren Familien und im Interesse des Werftenstandortes Kiel eine klare Zusage für die Zwischenfinanzierung des im Bau befindlichen Doppelhüllentankers.



In einer Zeit in der die Öffentliche Hand mit Milliarden beispringt um eklatantes Managementversagen von Banken auszugleichen, kann es nicht sein, dass der Fortbestand einer guten Werft mit innovativen und zukunftsfähigen Produkten an einer verhältnismäßig geringen Summe für Liquiditätshilfen scheitert.“