Fenster der Hoffnung in Nahost

Der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner startet heute eine Reise nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete

Der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner startet heute eine Reise nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete

SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner startet heute zu einer viertägigen Nahost-Reise nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete.

Ralf Stegner wird in Tel Aviv u.a. den Minister für Wohlfahrt und Soziales, Itzak Herzog, den früheren israelischen Botschafter in Deutschland, Avi Primor und den Generalsekretär von „Peace Now“, Yariv Oppenheimer, treffen. Auf palästinensischer Seite führt Stegner in Ramallah Gespräche mit Premierminister Salam Fayyad und dem Verhandlungsführer der palästinensischen Seite in den Annapolis-Friedensgesprächen Ahmed Qurei. Weiterhin wird er mit Rafiq Husseini, dem Stabschef von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, im Amtssitz des Präsidenten zusammentreffen. In Bethlehem trifft Stegner die Ministerin für Tourismus und Frauen Khulood Daibes Abu Dayyeh.

Der Chef der Nord-SPD wird auf seiner Reise von SPD-Landesgeschäftsführer Christian Kröning und dem Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ost-Jerusalem, Knut Dethlefsen, begleitet.


„Ich will mich direkt vor Ort über die Chancen eines Friedens zwischen Israel und Palästina informieren. Nach der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten könnte sich ein neues Fenster der Hoffnung für die festgefahrenen Friedensverhandlungen öffnen. Deutschland und Europa können dabei eine aktivere Rolle als in der Vergangenheit spielen“, so Ralf Stegner.


Vor Beginn seiner Reise traf er in Kiel den früheren Informationsminister Palästinas Dr. Mustafa Barghouti. Barghouti ist Generalsekretär der 2002 gegründeten linksliberalen Bürgerrechtspartei Al-Mubadara (Palästinensische Nationale Initiative), die im Sommer dieses Jahres in die Sozialistische Internationale, dem weltweiten Verbund aller sozialdemokratischen Parteien, aufgenommen wurde. Die SPD Schleswig-Holstein will die Al-Mubadara beim weiteren Aufbau der Parteiorganisation und der Qualifizierung jüngerer Mitglieder aktiv unterstützen.