Schleswig-holsteinische SPD-Frauen gratulieren Evelyne Gebhardt – und Ulrike Rodust

Europa-Delegiertenkonferenz in Berlin

Europa-Delegiertenkonferenz in Berlin

Der Landesvorstand der schleswig-holsteinischen AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) freut sich über die sehr guten Europa-Listenplätze für Evelyne Gebhardt, stellvertretende AsF-Bundesvorsitzende, und Ulrike Rodust, neue Europaabgeordnete für Schleswig-Holstein.



„Die eine auf Platz 2, die andere auf Platz 12 – da kann eigentlich nichts mehr schief gehen“, zeigen sich Cornelia Östreich und Bärbel Juister zuversichtlich. Die schleswig-holsteinische AsF-Landesvorsitzende und ihre Stellvertreterin waren am Montag auch Delegierte in Berlin und bekamen die Aufstellung der SPD-KandidatInnen für das Europäische Parlament hautnah mit. „Der Start in den Europawahlkampf war schwungvoll und überzeugend, das Wahlmanifest betont das soziale Europa und enthält einen starken Akzent auf Gleichstellung, die Liste ist geschlechtergerecht quotiert“, resümieren die Schleswig-Holsteinerinnen und fügen hinzu: „Wir freuen uns auf den 7. Juni 2009, den Tag der Europawahl – und natürlich auf die Zeit davor, für die wir schon viele Ideen haben.“



Der Delegiertenkonferenz vorangegangen waren Sitzungen der Bundesgremien ihrer Arbeitsgemeinschaft, denen Östreich und Juister gleichfalls angehören. Als nachgewähltes Mitglied des AsF-Bundesausschusses hatte erstmals auch Barbara Philipsen, Flensburg, teilgenommen.

So bekamen die Nord-Frauen erfreuliche Informationen zu hören:

Der auf der diesjährigen AsF-Bundeskonferenz eingeforderte Listenplatz 2 für Evelyne Gebhardt stand unangefochten; und Ulrike Rodust, für den verstorbenen Willi Piecyk in das Europäische Parlament nachgerückt und inzwischen durch die schleswig-holsteinische SPD offiziell als Kandidatin nominiert, konnte den sehr aussichtsreichen Platz 12 beanspruchen. Auch bewährte sich das neue Instrument der Bundesliste für Europawahlen, um eine nach Geschlechtern ausgewogene Kandidatenlage herzustellen.


Allerdings wird in Zukunft an den Kriterien für eine solche Bundesliste noch gefeilt werden müssen, um auch die regionale Ausgewogenheit weiterhin zu gewährleisten und um verdiente EP-Mitglieder – beispielsweise die sozialpolitisch profilierte Karin Jöns aus Bremen – besser abzusichern. „Ein gutes Europawahlergebnis der SPD würde hier schon mächtig helfen“, meinen die AsF-Vorstandsfrauen. Dafür gebe es auch gute Chancen: „Unser EU-Spitzenkandidat Martin Schulz, unser Bundesvorsitzender Franz Müntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier haben versprochen, dass alle Wahlkämpfe der nächsten Zeit eine Einheit bilden und alle Ebenen unserer Partei einander unterstützen werden.“ Genau so sehen die Schleswig-Holsteinerinnen das auch und fügen einen Wunsch hinzu: Eine Frau für eines der demnächst zu besetzenden europäischen Spitzenämter!