Schleswig-Holsteins Personenbahnhöfe werden attraktiver

Konjunkturmittel sollen die Kundenfreundlichkeit verbessern

Konjunkturmittel sollen die Kundenfreundlichkeit verbessern

Die schleswig-holsteinischen Personenbahnhöfe sollen
kundenfreundlicher werden. 300 Millionen Euro stellt die Bundesregierung aus ihren beiden
Konjunkturprogrammen bundesweit zur Verfügung, um zusätzlich zu den laufenden
Programmen die Qualität der Bahnhöfe zu verbessern. In Schleswig-Holstein profitieren
insgesamt 60 Personenbahnhöfe von der Konjunkturspritze.

„Dies ist eine tolle Nachricht für alle Pendler und Reisende in Schleswig-Holstein“, freut sich
Jörn Thießen, SPD-Bundestagsabgeordneter und stellvertretendes Mitglied im
Verkehrsausschuss, für die gesamte schleswig-holsteinische Landesgruppe der SPD im
Bundestag. Um den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, reiche es nicht die
Fahrtzeiten zu beschleunigen. „Es muss auch der Ein- und Umstieg an den Bahnhöfen
erleichtert, Barrieren beseitigt und die Sicherheit erhöht werden“, so Thießen.

Das Programm von Bundesverkehrsminister Tiefensee umfasst daher neben der Verbesserung
der Informationsqualität, der Sicherheit und des Erscheinungsbildes der Bahnhöfe auch den
Ausbau des Wetterschutzes und des Zugangs sowie Gebäudesanierungen mit energetischen
Maßnahmen. Entscheidend bei der Auswahl der Personenbahnhöfe war nicht nur deren
Optimierungspotenzial, sondern auch die kurzfristige Umsetzbarkeit der beabsichtigten
Maßnahmen. Schließlich müssen die Konjunkturmittel bis Ende 2011 ausgegeben sein.

Die Maßnahmen entsprechen den Forderungen der Landesgruppe der SPD-Abgeordneten aus
Schleswig-Holstein, die sich mit Nachdruck für den Ausbau der Schienen- und
Bahnhofsinfrastruktur ausspricht. „Ob Puttgarden, Preetz oder Krempe – Personenbahnhöfe
in ganz Schleswig-Holstein werden den Kundenwünschen angepasst. Die Bahn muss
attraktiver werden und dies ist ein wichtiger Schritt dorthin“, so Thießen.