In der Krise gemeinsam handeln!

Treffen der SPD-Landesspitze mit Unternehmern

Treffen der SPD-Landesspitze mit Unternehmern

Unter der Leitung des UVNord-Vizepräsidenten Uli Wachholtz und des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der SPD Schleswig-Holstein Ralf Stegner trafen sich heute Vertreter der schleswig-holsteinischen Wirtschaftsverbände mit der SPD-Landesspitze zu einem Gedankenaustausch in Kiel.


Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Unternehmen in Schleswig-Holstein. Beide Seiten betonten, dass es zu einem schnellen und unbürokratischen Handeln von Politik und Wirtschaft derzeit keine Alternative gäbe. Probleme, wie zum Beispiel aufkommende bürokratische Hemmnisse bei der Umsetzung des Konjunkturpaketes II oder eine drohende Kreditklemme bei den Unternehmen, müssten schnell beseitigt werden. Beiderseits positiv bewertet wurde das Instrument der Kurzarbeit. Sie hilft, Entlassungen in Unternehmen zu verhindern.


„Die schleswig-holsteinische Wirtschaft erwartet eine rasche Umsetzung der Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen. Hier sind Land und Kommunen in der Pflicht, möglichst schnell und unbürokratisch für Aufträge zu sorgen,“ so UVNord-Vizepräsident Uli Wachholtz.


Auch die Situation der HSH-Nordbank war Thema des Spitzentreffens. Neben einer Analyse der aktuellen Lage der Bank und ihrer Zukunftsperspektiven wurde auch über eine zukünftige Struktur der Landesbanken gesprochen. „Gemeinsam mit den anderen Ländern und dem Bund müssen wir uns zügig der Frage der Umstrukturierung der Landesbankenstruktur widmen“ betonte SPD-Landeschef und Präsidiumsmitglied Ralf Stegner nach dem Gespräch.


Die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Spitzentreffens diskutierten zudem sowohl über Fragen der Arbeitsmarkt- und Energiepolitik als auch über die Dauerthemen Verwaltungsstruktur- und Funktionalreform.


Die Gesprächspartner waren sich einig, den Kontakt weiter zu verstetigen. „In Zeiten der Krise ist es gut, einen direkten Draht zu halten, um sich über kurzfristige Entwicklungen auszutauschen. Politik und Unternehmen müssen in der Krise gemeinsam handeln,“ so Ralf Stegner und Uli Wachholtz abschließend.