Kundgebung für ein soziales Europa am 16. Mai 2009 in Berlin

AfA unterstützt Aktionstage des Europäischen Gewerkschaftsbunds

AfA unterstützt Aktionstage des Europäischen Gewerkschaftsbunds

Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme. Die Auswirkungen spüren wir schon heute durch steigende Arbeitslosenzahlen, sinkende Kaufkraft und immer mehr Menschen, die in Armut leben. „Wir wollen nicht die Zeche für rücksichtslose Manager und Börsenspekulanten zahlen“, sagt Wolfgang Mädel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD in Schleswig-Holstein.

Deshalb, so ist sich Mädel sicher, werden Tausende dem Aufruf von Europäischem und Deutschem Gewerkschaftsbund folgen und am 16. Mai 2009 in Berlin für eine Politik demonstrieren, bei der der Mensch wieder im Mittelpunkt stehe.

Gemeinsam mit der schleswig-holsteinischen SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust unterstützt die AfA Schleswig-Holstein die Forderungen der Gewerkschaftsbünde nach einem erweiterten Konjunkturprogramm, „denn Armut und Arbeitslosigkeit müssen aktiv bekämpft werden“. Das entscheidende Datum für die Gestaltung des sozialen Europa sei die Europawahl am 7. Juni 2009, erläutert Rodust: „Wir brauchen sichere Arbeitsplätze und eine strengere Kontrolle der Finanzmärkte – und dafür brauchen wir andere Mehrheiten in Europa“.

Jetzt seien die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefordert, die richtige Wahl für ein soziales Europa zu treffen, betont Mädel: „Sozial ist, wer sozial handelt! Mit der Europawahl werden entscheidende Weichen für die nächsten Jahre gestellt und die AfA in Schleswig-Holstein kämpft für ein soziales Europa“.