Auf intensives Betreiben des SPD Landesverbandes hat der Bundesparteitag in Berlin für das Regierungsprogramm durchgesetzt, dass zwar die CO² Abscheidetechnik entwickelt werden kann, aber das abgeschiedene CO² dann wiederverwertet werden soll. In intensiven Verhandlungen am Wochenende ist es der 19-köpfigen Schleswig-Holsteinischen Delegation auf dem Bundesparteitag auch gelungen, die umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Genehmigung von Lagermöglichkeiten im Wahlprogramm festzuschreiben. Mit der Programmaussage, dass bis 2030 mindestens 50% der Stromerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien erreicht werden sollen und dem Vorrang der Einspeisung der erneuerbaren Energien ins Netz, sind wir bundesweit auf einem guten Weg. Neben den Verhandlungen um das Parteiprogramm wurden von der Schleswig-Holsteinischen Delegation auch die Auswirkungen auf das in Beratung befindliche CCS-Gesetz, das der Bundestag in dieser Woche beschließen will, diskutiert. Die schleswig-holsteinische Delegation hat auf dem Bundesparteitag angekündigt, dass sie die Bürgerinitiativen bei ihrem Widerstand gegen CCS-Pipelines und CCS-Lagerstätten voll unterstützen werde.
„Der Wiederverwertungsvorrang vor Endlagerung des CO² ist ein großer Erfolg unserer Initiative.“ Den Kompromiss hatte der Bundestagsabgeordnete Herrmann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises und Präsident von Eurosolar, ausgearbeitet.
