Verhinderung von CO2-Depots in Schleswig-Holstein nur bei SPD-Regierung

Zu den Meldungen über ein Forschungsprojekt zur CO2-Deponierung in Eggebek (Kreis Schleswig-Flensburg) erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Bettina Hagedorn, heute in Kiel:

Zu den Meldungen über ein Forschungsprojekt zur CO2-Deponierung in Eggebek (Kreis Schleswig-Flensburg) erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Bettina Hagedorn, heute in Kiel:

Das bekannt gewordene Forschungsprojekt zur CO2-Deponierung in Eggebek zeigt mal wieder ganz klar, dass die Nordunion keineswegs gegen die unterirdische CO2-Deponierung in Schleswig-Holstein ist, wie ihr Spitzenkandidat neuerdings behauptet. Wissenschaftsstaatssekretär de Jager kennt diese Vorhaben, hält sie für richtig und hat das erst kürzlich öffentlich bekräftigt. Dies ist dem amtierenden Ministerpräsidenten unangenehm, weil er seine wahre Haltung zu diesem Thema vor den Wahlen gerne verschleiern möchte.

Bis vor kurzem hat auch er öffentlich gesagt, für ihn sei das eine Frage des Preises; bei anderer Gelegenheit hat er zwischen angeblich gutem CO2 aus Schleswig-Holstein und schlechtem CO2 aus NRW differenziert. Als die Bundeskanzlerin in Flensburg unter Hinweis auf Kohlensäure in Mineralwasserflaschen die Ablehnung der Schleswig-Holsteiner gegen CO2-Depots veralbert und gesagt hat, dass dies nur ein Beleg für die Notwendigkeit stärkerer Bildungsanstrengungen in Schleswig-Holstein sei, hat der Spitzenkandidat der Union in Schleswig-Holstein dazu applaudiert.

All dies zeigt: Sicherheit im Kampf gegen unterirdische CO2-Depots in Schleswig-Holstein bietet nur eine SPD-geführte Landesregierung nach dem 27. September 2009.