Für den Erhalt der freien Schulwahl! Keine Barrieren auf dem Bildungsweg! Kein „Nadelöhr“ beim Übergang auf weiterführende Schulen!

Die SPD Arbeitsgemeinschaften AsF und AfB befürworten grundsätzlich die freie Schulwahl und setzen sich gegen alle Formen ihrer Einschränkung ein.

Alle Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags werden von uns aufgefordert, für eine Festschreibung der freien Schulwahl im schleswig-holsteinischen Schulgesetz zu sorgen. Die jetzige Erlass-Regelung öffnet der Willkür Tür und Tor!

Ebenso fordern wir die Politikerinnen und Politiker in unseren Kreisen und Kommunen auf, sich in ihrem Bereich für den Erhalt der freien Schulwahl einzusetzen und für Strukturen zu sorgen, welche unsere Schülerinnen und Schüler hinsichtlich des angestrebten Abschlusses nicht einschränken.

„Maßgeblich muss die bestmögliche Förderung unserer Landeskinder mit einem wohnortnahen vollwertigen Bildungsangebot sein. Aus unserer Sicht kann dies nur durch die flächendeckende Sicherung bzw. Einrichtung von guten Grund- und Gemeinschaftsschulen gelingen.“, so Ulf Daude, stv. Landesvorsitzender der AfB SH.

Dies umfasst auch die Möglichkeit der Anmeldung an mehreren weiterführenden Schulen. Nach massiven öffentlichen Protesten hat das nunmehr FDP-geführte Bildungsministerium den fragwürdigen Versuch, nur noch die Anmeldung an einer einzigen Schule zuzulassen, zwar zurückgenommen und einen lebbaren Kompromiss vorgelegt.

Solange die Angriffe der derzeitigen Landesregierung speziell auf die Gemeinschaftsschule jedoch weitergehen, ist eine wirklich freie Schulwahl – und damit die bestmögliche Förderung jedes Kindes – damit noch nicht gewährleistet .

„Der Übergang ihres Kindes auf die weiterführende Schule ist für Eltern eine anstrengende und oftmals stressbesetzte Zeit“, weiß Dr. Cornelia Östreich, Vorsitzende der AsF SH. Flächendeckend Gemeinschaftsschulen zur Verfügung zu stellen – anstelle sie, wie der derzeitige FDP-Bildungsminister, zu bekämpfen und „auszubremsen“ – würde die Situation erheblich entspannen. Parallel dazu muss es aber auch einen konsequenten Ausbau der Ganztagsbildung und –betreuung an Schulen geben. „Denn machen wir uns nichts vor: Erst dann werden Eltern – und insbesondere Mütter – sorgenfrei einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit nachgehen können.“

Dies gilt natürlich auch für den Erhalt des 3. kostenfreien Kindergartenjahres sowie den weiteren Ausbau einer hochwertigen und für die Eltern kostenfreien Betreuung im KiTa und U3 Bereich. Hier zu investieren bedeutet, unseren Kindern eine echte Chance zu geben und die Erwerbsmöglichkeiten der Eltern zu fördern – Ein echter Aufbruch aus der Krise anstelle einer Demontage der Kommunen und des Staates um fragwürdige Steuergeschenke zu finanzieren.