Machen Sie mit bei der Aktions- und Menschenkette! Atomkraft abschalten!

Nun sind es nur noch drei Tage bis zur großen Anti-Atom-Menschenkette am 24. April 2010 - zwei Tage vor dem Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl. Gemeinsam wollen wir eine 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Pannenmeilern Brunsbüttel und Krümmel in Schleswig-Holstein bilden. Diese Aktion ist riesig und Sie können ein Teil von ihr werden. 120.000 Ketten-Meter stellen eine besondere logistische Herausforderung dar. Damit die Kette am Ende wirklich steht, braucht man viele tausend engagierte Menschen.

Nun sind es nur noch drei Tage bis zur großen Anti-Atom-Menschenkette am 24. April 2010 – zwei Tage vor dem Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl. Gemeinsam wollen wir eine 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Pannenmeilern Brunsbüttel und Krümmel in Schleswig-Holstein bilden.

Diese Aktion ist riesig und Sie können ein Teil von ihr werden. 120.000 Ketten-Meter stellen eine besondere logistische Herausforderung dar. Damit die Kette am Ende wirklich steht, braucht man viele tausend engagierte Menschen.

Ich bitte Sie daher um Ihre Unterstützung: Lassen Sie uns gemeinsam ein starkes Signal an die schwarz-gelbe Regierung und die mächtigen Atomkonzerne für den Atomausstieg und eine zukunftsfähige Energiepolitik setzen! Machen Sie mit! Nehmen Sie Ihre Familie und Freunde mit. Sie alle können dabei helfen die Kette zu schließen!

Schwarz-Gelb will den Atomausstieg rückgängig machen. Auch alte Pannenreaktoren sollen länger laufen. Das bedeutet: Das Risiko gefährlicher Zwischenfälle nimmt zu. Deutlich mehr Atommüll – ohne ein sicheres Endlager. Deutschland wird seine führende Position bei der Entwicklung von Zukunftstechnologien, beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien, nicht halten können und viele Tausend zukunftssichere Arbeitsplätze gehen verloren. Gewinner einer solchen Politik sind einzig die großen Stromkonzerne, die mit ihren alten, abgeschriebenen Meilern viel Geld verdienen werden.

Gemeinsam mit Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen macht sich die SPD in einem schlagkräftigen Bündnis für den Atomausstieg stark. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: Für eine zukunftsorientierte Energieversorgung in Deutschland, und gegen die rückwärtsgewandte Atompolitik der schwarz-gelben Landes- und Bundesregierung!

Schleswig-Holstein hat eine gute Tradition: Die Antiatombewegung hat starke Wurzeln in unserem Land, noch heute gilt Brokdorf als Zeichen des Widerstandes der Bevölkerung gegen diese gefährliche Dinosauriertechnologie. Die SPD in Schleswig-Holstein hat sich bereits in den frühen 80’er Jahren für den Atomausstieg stark gemacht. Ab 1988 in Regierungsverantwortung haben wir mit den Ministerpräsidenten Björn Engholm und Heide Simonis angefangen, die Energiewende in Schleswig-Holstein einzuleiten. Viel hat sich seit dieser Zeit getan – viel ist noch zu tun.

Wir sind überzeugt: Die Energiewende ist möglich! Die SPD Schleswig-Holstein setzt deshalb in Ihrer Energiepolitik konsequent auf den Dreiklang von Energiesparen, Steigerung der Energie-Effizienz und den massiven Ausbau Regenerativer Energien.  Damit schaffen und sichern wir auch Arbeitsplätze in wachsenden Zukunftsbranchen.

Auch die SPD und die Jusos werden am Samstag mit vielen Genossinnen und Genossen überall vor Ort dabei sein. Ich werde den Bundesvorsitzenden der SPD, Sigmar Gabriel, in Elmshorn in unserem Land Willkommen heißen, er spricht dort auf dem Marktplatz um 15:30 Uhr für die SPD. Zuvor werden wir gemeinsam mit vielen anderen tausend Menschen dafür sorgen, dass die Kette geschlossen wird. Seinen Sie dabei – jede helfende Hand wird gebraucht!

Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.