SPD tritt für das UK S-H in Landeshand ein!

Die SPD-Landtagsfraktion hat heute einen Antrag für die Tagung des Landtages im Mai beschlossen, in dem sie dafür eintritt, die öffentliche Trägerschaft für das UK S-H beizubehalten. Die Sanierung des Klinikums soll entsprechend früheren Beschlüssen des Landtages auf der Grundlage des baulichen Masterplans erfolgen. Dafür stehen die Hochschulbaumittel des Bundes ebenso zur Verfügung wie öffentliche und private Partnerschaftsmodelle (PPP).


Die SPD-Fraktion setzt sich damit für die Interessen der über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UK S-H ein, die in der Vergangenheit große Opfer an Zeit und Einkommen erbracht haben, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Schleswig-Holstein darf nicht zum einzigen Bundesland werden, das keinen Träger der Maximalversorgung in öffentlicher Hand besitzt.


Die Privatisierungspläne der schwarz-gelben Regierung setzen darüber hinaus die Zukunft der Universität Lübeck aufs Spiel. Das wäre wissenschafts- und gesundheitspolitisch, aber auch im Hinblick auf die Perspektiven des Wissenschaftsstandorts Lübeck unverantwortlich.