Jost de Jager demontiert den Hochschulstandort Schleswig-Holstein

Der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Sprecher der SPD-Landegruppe SH Dr. Ernst Dieter Rossmann verurteilt zu schärfst die Sparpläne der Landesregierung auf Kosten der Hochschulen in Schleswig-Holstein

Der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Sprecher der SPD-Landegruppe SH Dr. Ernst Dieter Rossmann verurteilt zu schärfst die Sparpläne der Landesregierung auf Kosten der Hochschulen in Schleswig-Holstein

„Minister de Jager hat wohl nicht begriffen, dass er mit dem Abbau von 2.300 Studienplätzen in Flensburg und Lübeck, der Reduzierung der Zuschüsse an die FH Wedel um mehr als ein Viertel und der Kürzung der Mittel an das Studentenwerk mit der Zukunft unseres Landes spielt. Planlose Sparwut zerstört den Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein.“

Besonders empört ist der Bundesbildungspolitiker vor allem darüber, dass de Jager den Hochschulpakt II neu verhandeln will. Rossmann: „Der Bund investiert in den nächsten Jahren 5,4 Milliarden Euro von insgesamt neun Milliarden Euro für die Zukunft unserer Hochschulen und die Schaffung von bundesweit 275.000 zusätzlichen Studienanfängerplätzen, davon rund 9.400 in Schleswig-Holstein, um den akademischen Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern. Es ist kurzsichtig, wenn sich Schleswig-Holstein jetzt diesem Angebot des Bundes verweigern will.“

Rossmann fragt sich, wie sich die Landesregierung Schleswig-Holstein unter diesen Umständen beim anstehenden Bildungsgipfel am 10. Juni 2010 noch konstruktiv einbringen will. Rossmann: „De Jager ist auf dem besten Weg, Wissenschaftsvernichtungsminister zu werden. Statt zur Bildungsrepublik Deutschland, kommt es dann zum genauen Gegenteil.“