Sarrazins böse Welt

Schon länger ist Thilo Sarrazin bekannt für seine steilen Thesen über Migranten aber auch den Ärmsten verpasste er kalte Duschen und warme Pullover. Jetzt präsentiert er seine Theorien in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab". Ich habe ein Vorabexemplar des Buches gelesen und konnte mir ein Bild davon machen. Kurz gesagt: Es ist schon bei seinem Erscheinen von vorgestern - Die Tragik eines gelangweilten Bankier und Intellektuellen, dem sein Land und seine Partei fremd geworden sind

Schon länger ist Thilo Sarrazin bekannt für seine steilen Thesen über Migranten aber auch den Ärmsten verpasste er kalte Duschen und warme Pullover. Jetzt präsentiert er seine Theorien in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“. Ich habe ein Vorabexemplar des Buches gelesen und konnte mir ein Bild davon machen. Kurz gesagt: Es ist schon bei seinem Erscheinen von vorgestern – Die Tragik eines gelangweilten Bankier und Intellektuellen, dem sein Land und seine Partei fremd geworden sind

Was ist drin in 463 Seiten Sarrazin?

Wenn man sich durch dieses Buch hindurchgequält hat, dann hat man eine Fülle von Statistiken und Alltagsbeobachtungen gelesen. Es finden sich viele Zitate aus dem Bücherschrank eines gebildeten Menschen und auch das eine oder andere empörungsfähige Zitat aus dem Vermächtnis der Berliner Richterin Kirsten Heisig über das, was ihr ausländische Jugendliche vor Gericht so alles gesagt haben.

Der intellektuelle Scharfrichter Thilo Sarrazin behauptet unter Berufung auf Darwin und Mendel, dass 50 – 80 % der Intelligenz vererbt werde. Da hat Sarrazin aber Glück gehabt. Wir erfahren manches über Fertilität und dass Deutschland immer kleiner und dümmer wird. Er gibt drastische Beschreibungen der „Unterschicht“ zum besten, die ungebildet, mit motorischen Mängeln, hemmungslosem Konsum von Trash-TV und miserabler Zahnpflege zur intellektuellen Ausdünnung des Landes beiträgt. Da werden Überfremdungsängste wortgewaltig überpointiert und das Motiv zur Einwanderung im wesentlichen auf die Attraktivität staatlicher Transferleistungen reduziert. Die Schwächsten der Gesellschaft sind selbst schuld.

Wenn schon Zuwanderung, dann lieber von gebildeten DDR-Vietnamesen als von Türken und Arabern. Zuzug bitte nur noch für Hochqualifizierte und keinerlei Transferleistungen für Einwanderer mehr. Wir lesen reichlich Koranzitate und finden eine wirre Mischung aus Ökonomismus, Eugenik und kokettem Borderline-Rassismus, wie es der Journalist Thorsten Lau  einmal ausgedrückt hat. Sarrazins Buch fällt weit hinter den Stand der Integrationspolitik und –forschung  zurück.

Seine Behauptung, dass gebärfreudige Migrantinnen aus islamischen Ländern eine Bedrohung für das zivilisatorische Gleichgewicht seien, führt ihn zu Rezepten vom Arbeitszwang bis zur  rigorosen Bestrafung von Unpünktlichkeit. Immerhin: Einen Gebärstopp a la China fordert der rhetorische Kraftmeier noch nicht. Es geht ihm um Verwertbarkeit menschlicher Eigenschaften der Migranten, die mehr Kosten verursachten als sie Nutzen bringen.

Sarrazin sieht die Sehschärfe der Deutschen insoweit getrübt und hält es auch für ein Zeichen des Verfalls, dass wir uns mit der Klimakatastrophe beschäftigen, statt die viel wichtigere falsche Einwanderungspolitik zu korrigieren.

Im Polterschwung seiner Argumente konstatiert er dann, wir hätten ein miserables Bildungssystem, selbst in Berlin, dessen Regierung er viele Jahre angehört hat. Die Armen sind an ihrer Armut weitgehend selber schuld. Die geistige und moralische Armut ist das eigentliche Problem, so Sarrazin. Aus der Sicht von wirklich Armen seien die deutschen Armen viel näher an der illusionären Millionärswelt als den Slums von Mumbay oder Djakarta. Eine weitere Belastung der Besserverdienenden erhöhe die Gefahr, dass diese sich unserer Gesellschaft weiter entfremdeten. Dauerarbeitslose seien eine Negativauslese.

Sarrazin schlägt vor, die soziale Grundsicherung deutlich abzusenken und nennt das konsequent radikal und von sympathischer Frische. Er bewundert das Workfare-Konzept der USA und stellt sich gegen die pädagogische Qualifizierung von Erzieherinnen in den Kindertagesstätten. Die Bildungsferne sei kaum zu kompensieren. Auch im besten Bildungssystem werde die angeborene Ungleichheit der Menschen durch Bildung nicht verringert, sondern eher akzentuiert.

Deutschland habe eine Kultur der Hängematte statt einer Kultur der Anstrengung. Schließlich wünscht er sich eine Bevölkerungspolitik, die dazu führe, dass mehr Kinder von den Klugen geboren werden, bevor es zu spät sei. Da ist sein Vorschlag für eine Prämie für Akademikergeburten nur konsequent.

Sprachlich provokativ, aber sachlich richtig?

Nun ist nicht alles falsch, was Thilo Sarrazin schreibt. Seine Ablehnung eines leistungslosen Grundeinkommens ist nachvollziehbar und richtig. In der Tat würde damit die Motivation für Menschen, Anerkennung zu finden, gebraucht zu werden, sich beweisen zu können, Aufstieg zu schaffen, völlig untergraben, von den fiskalischen und bürokratischen Folgen einer solchen Weichenstellung ganz zu schweigen. Sarrazin wirbt auch zu recht für Ganztagsbetreuung. Es stimmt auch, dass individuelle Unterschiede von Menschen sehr prägend sind. Aber Sarrazin benutzt Statistiken, Zitate und Wissenschaft nicht für einen fundierten Diskurs.

Alles steht im Dienst der Provokation. Er sagt über sich „Ich hatte immer die verbale Artillerie aufgestellt, die muss auch kräftig ballern, aber ich habe immer nur dort geballert, wo ich wusste, dass ich so ohne weiteres nicht zu kriegen bin.“ Stimmt nicht. Maßlose Zuspitzungen und zahlreiche Unterstellungen machen ihn angreifbar. Wie Sarrazin dazu kommt zu unterstellen, dass 70 – 90 % der Türken und Araber den deutschen Staat ablehnen, möchte man gerne belegt wissen.

Wie viele von diesen Einwanderern sind Steuerzahler und unterstützen das deutsche Gemeinwesen. Auch die Behauptung, türkische Einwanderer hätten keinerlei produktive Funktion, lässt sich schon mit dem Hinweis darauf, dass es deutschlandweit ca. 70 000 türkischstämmige Unternehmer gibt, die für ungefähr 330 000 Jobs sorgen, leicht widerlegen. Die „Gebärfreudigkeit“ passt sich ab der 2. Generation auch an.

Nein, das was Sarrazin schildert, ist nicht unser Land. Sarrazin, der von sich sagt, er spreche nur unangenehme Wahrheiten aus, vertritt in Wirklichkeit eine falsche inhaltliche Position. Mit Wahrheit hat das nichts zu tun. Nun mag er ja noch recht haben mit der trivialen Aussage, Geld alleine mache nicht glücklich. Aber seine Behauptung, nicht Kinder produzieren Armut, sondern Transferempfänger produzieren Kinder, ist schon eine krasse Verkehrung der Umstände in einem Land, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft.

Sarrazins Plädoyer gegen steigende Löhne von Niedrigverdienern und für eine  Absenkung von Sozialleistungen, um das sog. Lohnabstandsgebot zu untermauern, entspricht der Methode Westerwelle, Geringverdiener und Transferempfänger gegeneinander auszuspielen; das bleibt neoliberaler Unfug. Sarrazin versteigt sich zu den Thesen,  Fortbildung von Unterschichtangehörigen lohne sich nicht und behauptet sogar, das Bildungswesen sortiere unerbittlicher je chancengerechter die Bildung erfolge. Das ist laienpädagogischer Mumpitz.

Eine fortschrittliche Bildungspolitik, die auf längeres gemeinsames Lernen und die Überwindung von sozialen Ungleichheiten setzt und auch denen Chancen gibt, die nicht aus privilegierter Herkunft kommen, will Sarrazin dagegen nicht . Da wundert es nicht, wenn er in seinem Bildungskapitel beim Thema Führung, Leistungsanforderung, Disziplin und Zuwendung die Bildung von Kindern mit dem Verhältnis zwischen Jäger und Hund oder Reiter und Pferd vergleicht und zu der Schlussfolgerung kommt, individuelle Begabungsunterschiede seien wesentlich wichtiger als die Qualität von Schulen.

Einmal in Fahrt weiß Sarrazin, dass es doch logisch und vernünftig ist, wenn das Führungspersonal in der Politik und in anderen Bereichen aus der Oberschicht kommt. Auch die wiederholte Behauptung, die Unterschicht und insbesondere Zuwanderer seien verantwortlich für hohe Kriminalitätsraten, verkennt, dass Kriminalstatistiken eher etwas über Alter und Sozialstrukturen als über Herkunft und Abstammung aussagen. Auch die direkte Herleitung von Koranzitaten zum Terrorismus ist absurd.

Die Behauptung, der Islam könne nicht gedacht werden ohne Islamismus und Terrorismus, auch wenn 95 % der Gläubigen friedensliebend seien, ist unverhüllte Hetze. In dem Buch finden sich auch andere Kuriositäten und manche Geschmacklosigkeit. So fabuliert Sarrazin über die Tradition der Inzucht in türkischen Clans und deren Folgen für die Unterschicht der Zugewanderten. Vergleichbare Äußerungen über den deutschen Hochadel findet man in dem Buch übrigens nicht. Ist es wahr, dass Zugewanderte pauschal integrationsunwillig sind? Nein – seit 2005 haben über 600 000 Migranten an Integrationskursen in Deutschland teilgenommen.

Der heroische Kampf des einsamen „Klarsprechers“ gegen das Meinungskartell der „Gutmenschen“

Sarrazins durchgehende Attitüde „Man wird in Deutschland doch noch sagen dürfen, dass …“ erinnert an die „deutsche Freiheitsstatue“ Guido Westerwelle. Auch außerhalb seines Buchdeckels zeigt sich das Selbstbild eines Mannes, der über „übelriechende Beamte“ schreibt, Armen rät, sich Pullover anzuziehen statt auf Heizkostenbeihilfen zu setzen, den Hinweis gibt, das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern sei doch deren Untergewicht oder der sagt, die Quote der Trainingsanzüge auf der Straße beschreibe den sozialen Zustand von Stadtvierteln.

Sarrazin glaubt wohl wirklich, dass wir in Deutschland einen etablierten Bereich mächtiger meinungsführender Stimmen haben, die sich als die wahren Verteidiger der Schwachen und Entrechteten sehen. Wie einst Ronald Barnabas Schill in Hamburg wähnt sich Sarrazin im Kampf gegen die Mauern der politischen Korrektheit. Das ist ein einsamer Kampf gegen virtuelle Rede- und Denkverbote.

Einerseits poltert Thilo Sarrazin aus der gehobenen Mittelschicht, aber er benutzt auch rechtsradikale Denkfiguren, wenn er z. B. sagt, die Türken erobern Deutschland wie die Kosovaren das Kosovo durch eine hohe Geburtenrate. Nein, hier ist kein mutiger Mahner am Werk, der Dinge anspricht, die angeblich unter der Decke gehalten werden sollen und der für Zivilcourage gelobt werden müsste, wenn er mit Vorliebe türkische Einzelstimmen zitiert, die ihm beipflichten.

Sarrazin zitiert am Anfang seines Buches Ferdinand Lassalle „Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln, was ist.“ Aber die Probleme der Integration – und manche Alltagsbeobachtung stimmt ja wirklich – werden in Deutschland gerade nicht verschwiegen – im Gegenteil: Sie sind Gegenstand täglicher Medienberichterstattung und Diskussion in allen Parteien, Parlamenten, aber auch in Vereinen, am Arbeitsplatz und in den Familien.

Thilo Sarrazin mag das Glück gehabt haben, dass er mit Grimmschen Märchen aufgewachsen ist und nicht mit den world of warcraft-Computerspielen der heutigen Jugend. Seine Behauptung, offenkundige Tatsachen würden verleugnet, ist falsch. Polemische Anklagen, die Vertreter des Mulitkulti-Feuilletons würden die Meinungshoheit haben, in Wirklichkeit aber Trauer tragen, dass sie überhaupt erst deutsch geboren würden, hört man sonst eher von NPD-Funktionären. Wenn Thilo Sarrazin in einem Radiointerview säuselt, sein Buch habe auch poetische Seiten, dann bevorzuge ich die Klassiker gegenüber dieser ziemlich schrillen und traurigen Poesie.

Was ist eigentlich Integration? Mit Leidenschaft gegen Einbahnstraßen

Integration zu beschreiben funktioniert jedenfalls nicht so, wie Thilo Sarrazin sich das vorstellt. In seinem berüchtigten Interview im „lettre international“ formuliert Sarrazin  das so: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 % der Türken und 90 % der arabischen Bewohner von Berlin.“

Sarrazin macht eine Scheinalternative auf. Harmoniesauce oder Verachtung pur – beides ist nicht richtig. Der politische Diskurs in Deutschland ist längst weiter. Integration kann nur als Zweibahnstraße gedacht werden, die sowohl die ausgestreckte Hand der einheimischen Bevölkerung, mit Bildungsangeboten, mit Integrationsförderung, mit Toleranz und Weltoffenheit beinhaltet als auch die eingeforderte Verpflichtung, die Normen unseres Grundgesetzes zu akzeptieren. Meinungs- und Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Gewaltmonopol des Staates, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Unantastbarkeit der Würde des Menschen, all diese Grundrechte des Grundgesetzes reichen vollständig aus und sie gelten zu recht für alle Menschen in Deutschland, die Deutschen und die Zuwanderer.

Thilo Sarrazin sagt, dass Integration zu 80 % eine Bringschuld sei, das stimmt nicht. Im Hamburger Grundsatzprogramm der SPD heißt es zu recht, Integration bedingt eine gemeinsame Anstrengung von deutscher Bevölkerung und Migranten. Sarrazins „piep, piep, piep – wir haben uns alle lieb“-Karrikatur der deutschen Zuwanderungspolitik ist nur wahrzunehmen, wenn man seinen Banker-Schreibtisch zu selten verlässt.

Die Aussage, in Deutschland arbeite ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen und Politologen und Verbandsvertretern sowie eine Schar von nativen Politikern Hand in Hand intensiv an der Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung ist das Gegenteil dessen, was Integrationspolitik  ausmacht. Es ist eine Beleidigung all jener, die sich anders als der selbsternannte Integrationsinquisitor Sarrazin den Mühen der täglichen Integrationsarbeit vor Ort unterziehen.

Ignorieren oder attackieren? Das Dilemma mit dem Sarrazin-Mix aus (Vor)-Urteilen und Sprachgewalt

Natürlich weiß man, dass die Sprache des „Elfenbeinstammtisches“ dazu dient, gute PR für ein Buch zu machen, das Riesenauflagen und entsprechende Einkünfte für Thilo Sarrazin verspricht. Leider kann man dieses Buch nicht mal ignorieren. Wer mit Vorurteilen und Verletzungen arbeitet und dann auch noch SPD hinter seinen Namen schreibt, kann auf größtmögliche öffentliche Aufmerksamkeit rechnen. Lustvoll verächtliche Formulierungen, herablassende kritische Bewertungen abzugeben, das ist mehr als für eine Partei erträglich ist, für die Toleranz und Aufklärung immer zu den wichtigen Fundamenten der eigenen Überzeugung gehört haben.

Sarrazin ist in Wahrheit eine jener Gestalten, die den Leuten die Lizenz zur Verachtung derer ganz unten erteilen, schrieb mal ein Journalist. Das ist leider genau richtig. Für die Sozialdemokratie gilt, Ton und Haltung sind keine Nebensache, wenn es um Integration geht. Integration ist heute eine Kernfrage der Gesellschaftspolitik.

Und gerade wer Probleme in unserem Land nicht negieren sondern lösen will, der darf nicht Vorurteile schüren. Die Gefahren solcher politischer Brandstiftung kann man in vielen unserer Nachbarländer erkennen. Natürlich ist in der SPD immer Raum für verschiedene Auffassungen, aber es ist kein Platz für Hetze und Intoleranz. Wer Integrationspolitik als „Integrationsgesäusel und Gutmenschengetue“ darstellt, der gehört nicht in die Reihen der Sozialdemokratie und sollte lieber heute als morgen gehen.

Eigentlich ist es ein bisschen traurig, wenn ein langjähriger Politiker und vom Parteibuch noch Sozialdemokrat heute Lob von der NPD bekommt, die ihm ironisch das Amt des Ausländerbeauftragten in Sachsen anträgt. Natürlich ist jemand, der solche Vokabeln verwendet wie Thilo Sarrazin als Vertreter in der Chefetage der Bundesbank nicht akzeptabel, weil er dem Ansehen unseres Landes schadet.

Hoffentlich ist die Bundesbank ähnlich konsequent wie der NDR im Fall Eva Hermann. Sarrazin schreibt in seinem Buch viel über das, was er seinen Urenkeln in 100 Jahren gerne hinterlassen möchte. Die düsteren Perspektiven, die der Urgroßvater für Deutschland entwickelt, wünsche ich diesen Urenkeln nicht und auch nicht, dass sie beim Stöbern im gut sortierten Bücherschrank der Sarrazins auf dieses Buch ihres Urgroßvaters stoßen. Immerhin könnten sie es auf dem Flohmarkt als „ein ganz besonderes Buch“ verhökern. Es war schon bei seinem Erscheinen von vorgestern.

Links

 Spiegel Online: Abrechnung mit dem Provokateur – Sarrazins böse Welt

Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.