Zum Ausgang der OB-Wahl in Flensburg

Zum Ausgang der Oberbürgermeisterwahl in Flensburg erklärt der Pressesprecher der SPD Schleswig-Holstein, Amin Hamadmad:

Zum Ausgang der Oberbürgermeisterwahl in Flensburg erklärt der Pressesprecher der SPD Schleswig-Holstein, Amin Hamadmad:

„Der Ausgang des ersten Wahlganges ist für uns enttäuschend. Der Kandidat der SPD in Flensburg, Thede Boysen, hat den Sprung in den zweiten Wahlgang sehr knapp verpasst. Wir danken Thede Boysen für seinen starken persönlichen Einsatz für Flensburg und die SPD.

Unser Dank gilt auch den Wählerinnen und Wählern, die den Kandidaten der SPD unterstützt und gewählt haben. Thede Boysens Wahlkampf unter der Überschrift „Miteinander mehr möglich machen“ war nicht vergeblich. Das Anliegen der SPD und ihres Kandidaten, in der Stadt und im Umland für mehr Gemeinsamkeit, Solidarität und Engagement zu werben, bleibt weiterhin aktuell und verpflichtet auch die verbliebenen KandidatInnen.

Die katastrophal niedrige Wahlbeteiligung entsetzt und enttäuscht. Es zeigt sich, dass mehr Auswahl nicht automatisch zu mehr Beteiligung führt. Die Partei „Die Linke“ muss sich auch nach dieser Wahl fragen lassen, ob sie weiterhin durch eigene aussichtslose Kandidaturen dazu beitragen möchte, dass KandidatInnen jenseits des konservativen Spektrums geringere Wahlchancen als ihre Mitbewerber haben.

Die SPD in Flensburg wird nun eingehend die Situation zu beraten haben und darüber entscheiden, was aus ihrer Sicht jetzt die beste Option für die Fördestadt im Norden des Landes ist.“