Panorama über das „Atomklo Norddeutschland“

Deutschland in den 70’er Jahren: Zwei Kriterien spielten für die Auswahl des Standortes eines Atommüllendlagers eine Rolle: Zum Einen sollte es in einer möglichst dünn besiedelten Gegend liegen, damit es nicht so viel Protest von Anwohnern gibt und zum Anderen wollte man die Chance nutzen und der DDR den Müll an die Grenze zu kippen - 1977 herrschte noch der Kalte Krieg. Und so fiel die Wahl auf Gorleben. Der Journalist Christoph Lütgert, den Sie vielleicht von der letzten "Stegner trifft..." Veranstaltung mit Wolfgang Kubicki kennen, hat für Panorama recherchiert und einen spannenden Bericht mit dem viel sagenden Titel "Atomklo Norddeutschland: Warum der Süden verschont bleibt" produziert.

Deutschland in den 70’er Jahren: Zwei Kriterien spielten für die Auswahl des Standortes eines Atommüllendlagers eine Rolle: Zum Einen sollte es in einer möglichst dünn besiedelten Gegend liegen, damit es nicht so viel Protest von Anwohnern gibt und zum Anderen wollte man die Chance nutzen und der DDR den Müll an die Grenze zu kippen – 1977 herrschte noch der Kalte Krieg. Und so fiel die Wahl auf Gorleben. Der Journalist Christoph Lütgert, den Sie vielleicht von der letzten „Stegner trifft…“ Veranstaltung mit Wolfgang Kubicki kennen, hat für Panorama recherchiert und einen spannenden Bericht mit dem viel sagenden Titel „Atomklo Norddeutschland: Warum der Süden verschont bleibt“ produziert.

Ist es nicht erstaunlich, dass die schwärzesten Bundesländer im Süden der Republik, sich am stärksten für eine Atom-Renaissance einsetzen? Das sind die gleichen Bundesländer, die jede Diskussion über ein Endlager ablehnen und stets nur mit dem Finger nach Gorleben zeigen. Vernunft scheint da keine Rolle zu spielen.

Schauen Sie sich den Film einfach an – er spricht für sich: Atomklo Norddeutschland

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Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.