Gerecht für alle!

Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2012, hielt auf dem Juso-Bundeskongress am 25. November in der Musik- und Kongresshalle Lübeck ein Grußwort.

Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2012, hielt auf dem Juso-Bundeskongress am 25. November in der Musik- und Kongresshalle Lübeck ein Grußwort.

Torsten Albig betonte die Bedeutung des Mottos der Jusos für die nächste Landesregierung in Schleswig-Holstein. „Gerecht für alle!“ – Dies werde auch ihr Ziel sein. Die gegenwärtige Landesregierung sei dies nicht. Sie habe sich in kleiner Runde in Klausur zurückgezogen und ohne Dialog mit den Menschen weit reichende Beschlüsse gefasst. Die Kurzsichtigkeit ihrer Beschlüsse könne man unter anderem an den Plänen zur Schließung von Frauenhäusern und der Universität Lübeck erkennen. Beide Schritte würden zu hohen Folgekosten führen und die Zukunftsfähigkeit des Landes gefährden. Im Fall der Universität Lübeck sei zwar dank großartigen Engagements der Studierenden im Land das Schlimmste verhindert worden, allerdings müsse es Ziel Guten Regierens sein, Menschen vor Entscheidungen einzubinden.

Albig machte deutlich, dass seine Regierung die Menschen wieder beteiligen werde. Er wolle schon im Vorwege von Entscheidung offen in einen Dialog eintreten – mit Betroffenen, Interessierten und Entscheidenden. Eine gute Entscheidungsfindung setze einen Abgleich und Reifeprozess von Argumenten voraus.

Zentral sei dabei auch die Beteiligung junger Menschen. In diesem Zusammenhang sprach sich Torsten Albig auch für eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Landtagswahlen aus. Junge Menschen seien in diesem Alter in der Lage eine Wahl zu treffen, zudem sollten sie gerade in der Bildungspolitik mitentscheiden können.

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