Gutes Regieren in Hamburg und Schleswig-Holstein

Unter der Moderation von Verena Herb, Deutschlandfunk, sprachen SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz während einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Ahrensburger Peter-Rantzau-Haus über „Gutes Regieren“.

Unter der Moderation von Verena Herb, Deutschlandfunk, sprachen SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz während einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Ahrensburger Peter-Rantzau-Haus über „Gutes Regieren“.

Der Feststellung einer sinkenden Wahlbeteiligung und dem geringen Ansehen von Politikerinnen und Politikern hielten beide überzeugende Ideen entgegen. Torsten Albig betonte: „Man muss Gespräche führen und  zuhören.“ Die Menschen würden beispielsweise keine ständigen Strukturveränderungen im Schulsystem wollen. Alle Beteiligten bräuchten Zeit und Ruhe, um sich auf das gemeinsame Ziel „Gute Schule“ konzentrieren zu können.

Diskutiert wurde auch der Bedarf von Konzepten für mehr Bürgerbeteiligung. Torsten Albig nannte den Netzausbau für den Ausbau der erneuerbaren Energien als ein mögliches Feld. Klar sei jedoch, die Industriegesellschaft brauche Energie. Eine landesweite Diskussion über die entsprechende Bürgerbeteiligung – nicht das ob, sondern das wie – sei notwendig.  

Auch Mittel gegen Armut wurden diskutiert. Beide SPD-Politiker benannten „Gute Arbeit“, Ganztagsschulen und Kinderbetreuung sowie solide und handlungsfähige Kommunalfinanzen als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen Finanzpolitik.

Link:

Julius-Leber Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Olaf Scholz – Hamburgs erster Bürgermeister