Auf gute Nachbarschaft – Schulpolitik

Die Metropolregion zählt zu den wichtigen Wachstumszentren für die Zukunft des Nordens. Eine gute Beziehung zu unseren Nachbarn in Hamburg ist für unser Land von entscheidender Bedeutung. Torsten Albig möchte eine neue Qualität in der Kooperation mit Hamburg und der norddeutschen Länder untereinander erreichen. Auch für den Norden gilt im europäischen Zusammenhang: Nur gemeinsam sind wir stark!

Die Metropolregion zählt zu den wichtigen Wachstumszentren für die Zukunft des Nordens. Eine gute Beziehung zu unseren Nachbarn in Hamburg ist für unser Land von entscheidender Bedeutung. Torsten Albig möchte eine neue Qualität in der Kooperation mit Hamburg und der norddeutschen Länder untereinander erreichen.
Auch für den Norden gilt im europäischen Zusammenhang: Nur gemeinsam sind wir stark!

Über die zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der Schulpolitik sprach Torsten Albig unter der Moderation des Landtagsabgeordneten Henning Höppner mit dem Hamburger Senator Ties Rabe, dem Landtagskandidaten Stefan Weber und Interessierten am 28. Februar im Bürgerhaus in Ellerau.

Ties Rabe zeigte sich optimistisch, dass alle offenen Fragen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger lösbar seien. Kostenfragen dürften in keinem Fall Bildung verhindern.

Torsten Albig bekannte, eine stärkere Kooperation der beiden Länder anstreben zu wollen. Das Gastschulabkommen in heutiger Form sei in einer modernen Gesellschaft nicht tragbar. Die Menschen würden in Regionen leben, nicht in Verwaltungsgebieten.

Der SPD-Spitzenkandidat warb auch für ein gemeinsames Denken in der Schulpolitik. Die Mobilität von Familien müsse sowohl im Land als auch im Bundesgebiet ohne Komplikationen bei der Schullaufbahn der Kinder gewährleistet sein.

Bildung müsse Priorität haben – dies machte Torsten Albig an einem konkreten Beispiel deutlich: Die Schülerzahlen werden bis 2020 landesweit voraussichtlich um 20 % zurückgehen. Wir könnten also auch eine entsprechende Anzahl von Lehrerstellen streichen, um kurzfristig einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung zu leisten. Dies werden wir auch tun, allerdings auf eine Weise, die den Haushalt langfristig im Blick hat: Wir streichen nur die Hälfte der Stellen, die wir eigentlich durch zurückgehende Schülerzahlen nicht mehr bräuchten. Dadurch steigern wir Unterrichtsqualität, verhindern Stundenausfall und sorgen so dafür, dass unsere Kinder und Enkel die beste Bildung bekommen. Das macht sie zu starken jungen Menschen, die ihr Leben aktiv selbst gestalten können und die nicht auf finanzielle Unterstützung durch die Gemeinschaft angewiesen sind. Im Gegenteil, sie stärken unseren Zusammenhalt durch Steuern und Abgaben.

Albig sprach sich auch für eine angemessene Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern aus. Ihre Arbeit sei eine der wichtigsten in unserer Gesellschaft und müsse endlich auch dementsprechend wertgeschätzt werden.

 

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Auf gute Nachbarschaft!“ findet am Mittwoch, dem 21. März, um 19.00 Uhr in Norderstedt zum Thema „Gutes Regieren in guter Nachbarschaft“ statt. Torsten Albig spricht dann mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz.