„Unser Lieblingsland ist klar zur Wende!“

Am kommenden Sonntag, 11. März 2012, jähren sich die schrecklichen Ereignisse in Japan, bei denen ein Erdbeben und die dadurch verursachte Flutwelle ganze Landstriche dem Erdboden gleich machten, zehntausende Menschen töteten und hunderttausende zu Obdachlosen werden ließen. In Folge der Flutwelle vollzog sich ein Szenario, das Atomlobbyisten uns seit Jahrzehnten als „Restrisiko“ verkaufen: Die Atomanlage Fukushima-Daiichi geriet trotz aller technischen Sicherheitsvorkehrungen außer Kontrolle. Die dicht besiedelte Region im Umkreis von 20 km um das AKW ist seither unbewohnbar, die Bevölkerung musste evakuiert werden.

Am kommenden Sonntag, 11. März 2012, jähren sich die schrecklichen Ereignisse in Japan, bei denen ein Erdbeben und die dadurch verursachte Flutwelle ganze Landstriche dem Erdboden gleich machten, zehntausende Menschen töteten und hunderttausende zu Obdachlosen werden ließen. In Folge der Flutwelle vollzog sich ein Szenario, das Atomlobbyisten uns seit Jahrzehnten als „Restrisiko“ verkaufen: Die Atomanlage Fukushima-Daiichi geriet trotz aller technischen Sicherheitsvorkehrungen außer Kontrolle. Die dicht besiedelte Region im Umkreis von 20 km um das AKW ist seither unbewohnbar, die Bevölkerung musste evakuiert werden.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Schleswig-Holsteins gedenken der Opfer dieser furchtbaren Ereignisse sowie derjenigen, die ihr Zuhause verloren haben und ihre Heimat verlassen mussten.

Die SPD Schleswig-Holstein unterstützt die Proteste am AKW Brokdorf am 11.3. und ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.

Unser Lieblingsland braucht keine Atomkraft. Es ist klar zur Wende. Kein anderes Bundesland hat eine solch wichtige Rolle bei der Energiewende. Kein anderes Land kann so schnell wie wir auf fossile Energieträger verzichten. Kein anderes Land hat im Rahmen der Energiewende solche großen Chancen auf mehr nachhaltiges Wachstum, mehr regionale Wertschöpfung, mehr Arbeit und mehr Lebensqualität.

Die neue Landesregierung wird eine konsequent fortschrittliche und nachhaltige Energiepolitik verfolgen, die erneuerbare Energien stärker fördert, beim Netzausbau Dampf macht und auf weitere risikobehaftete und unökonomische Brückentechnologien – wie CCS – verzichtet.

Schleswig-Holstein hat die einmalige Chance die Energiewende zu der Erfolgsgeschichte unseres Landes zu machen. Ich setze dabei auf die richtige Strategie für unser Land: Kommunale Erzeuger statt Energiekonzerne. Kleinere Anlagen vor Ort statt Großkraftwerke. Genossenschaften, Bürgernetze und eine Landesnetzgesellschaft für hohe Akzeptanz und kluge Investitionen. Entwicklung moderner Speicher und intelligenter Netze. Kurzum: Gemeinsam schaffen wir die Energiewende. Dezentral, sozial und demokratisch!

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