Spitzenkandidat im Dialog

Auf Einladung des DGB diskutierte SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig am 14. März in Lübeck mit Pröpstin Petra Kallies und Interessierten über Werte und Ziele.

Auf Einladung des DGB diskutierte SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig am 14. März in Lübeck mit Pröpstin Petra Kallies und Interessierten über Werte und Ziele.

Torsten Albig sprach auch über Persönliches und Kindheitserinnerungen an Lübeck. Ein gutes Verhältnis der Städte Kiel und Lübeck sei ihm wichtig. Das Ziel müsse sein, hier gemeinsam stark statt einzeln schwach zu sein.

Um jungen Menschen eine Zukunft zu geben, sei Bildung der Schlüssel. In Kiel gäbe es ein Projekt für junge allein erziehende Mütter ohne Schulabschluss. Gemeinsam mit weiteren Partnern sei ein Kreis entstanden, um genau diesen einen Hauptschulabschluss zu ermöglichen. Dies helfe Müttern und Kindern – und solche Projekte könne auch ein Ministerpräsident fördern. Aber auch bürgerschaftliches Engagement sei unabdingbar und essentiell.

Erziehung solle Aufgabe beider Geschlechter sein, Hürden für Frauen im Beruf müssten reduziert werden. Häufig müssten sie sich immer noch zwischen Karriere und Familie entscheiden. Diesem müsse mit flexiblen Arbeitszeiten und Kinderbetreuungsplätzen begegnet werden. Deren Finanzierung sei leider sehr schwer zu bewältigen. Torsten Albig bekräftigte, dass man trotz des engen Finanzspielraums aber nicht pauschal von einer Handlungsunfähigkeit des Landes sprechen könne.

In Schleswig-Holstein seien wirtschaftliche Chancen vorhanden. Wichtig sei aber eine Konzentration auf die Stärken und die Orientierung in die Zukunft; als Beispiele nannte Torsten Albig hier Energie, Logistik, Landwirtschaft, Gesundheit und moderne maritime Technologie.