Zu Besuch im Nordfriisk Instituut

Am 26. März reiste SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig durch den Kreis Nordfriesland und besuchte unter anderem das Nordfriisk Instituut. Torsten Albig informierte sich über die Geschichte, die Einrichtung und die Themen der friesischen Minderheit. Im Vordergrund stand dabei der Bildungsbereich. Vertreterinnen und Vertreter der friesischen Minderheit beklagten, dass sie häufig nicht ausreichend wahrgenommen würden und in einigen Bereichen auch die Akzeptanz nicht vorhanden sei.

Am 26. März reiste SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig durch den Kreis Nordfriesland und besuchte unter anderem das Nordfriisk Instituut. Torsten Albig informierte sich über die Geschichte, die Einrichtung und die Themen der friesischen Minderheit. Im Vordergrund stand dabei der Bildungsbereich. Vertreterinnen und Vertreter der friesischen Minderheit beklagten, dass sie häufig nicht ausreichend wahrgenommen würden und in einigen Bereichen auch die Akzeptanz nicht vorhanden sei.

Torsten Albig unterstrich das politische Ziel: Eine SPD-geführte Landesregierung werde die Minderheiten in ihrem kulturellen Leben unterstützen.

Minderheiten bewahren Kulturgüter und leben Kulturleistungen, die nicht nur zur Identität der eigenen Gruppe dienen, sondern auch zur Identität der Gesamtgesellschaft gehören. Ein Teil dieser Kultur sind die Minderheitensprachen. Wir werden uns intensiv für ihren Schutz und ihre Förderung einsetzen. Wir werden eine neue „Sprachenpolitik“ entwickeln, denn der Erhalt der Minderheiten- und Regionalsprachen wird in der Zukunft schwieriger. Zur Umsetzung wollen wir Zielvereinbarungen bzw. Minderheitenverträge mit den Minderheiten über die langfristige Aufgabenverteilung und Finanzierung zwischen Land und Minderheiten abschließen. Wir werden uns zudem für einen verbesserten Zugang zu europäischen Fördermitteln und einen Haushaltstitel auf EU-Ebene zur Förderung der Minderheiten und speziell ihrer Kultur und Sprache einsetzen. Minderheiten brauchen verlässliche Grundlagen, Kontinuität und eine aktive Minderheitenpolitik.