Von Friedrichskoog nach Geesthacht

Am 15. April hieß es Abschied nehmen von der Westküste. Nach einem halben Tag mit dem Süder-Dithmarscher SPD-Kandidaten Michael Wolpmann zwischen Brunsbüttel und Friedrichkoog, fuhr Torsten Albig weiter nach Lauenburg.

Am 15. April hieß es Abschied nehmen von der Westküste. Nach einem halben Tag mit dem Süder-Dithmarscher SPD-Kandidaten Michael Wolpmann zwischen Brunsbüttel und Friedrichkoog, fuhr Torsten Albig weiter nach Lauenburg.

Heute frühstückte Torsten Albig mit Mitgliedern der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie in Brunsbüttel. Die bestimmenden Themengebiete waren Industrieregion und Infrastrukturanbindung, aber auch für einige persönlichere Worte blieb noch Zeit. Torsten Albig betonte, er sehe den Bedarf für ein neues Grundlastkraftwerk in Brunsbüttel. Die Ausführung als Kohlekraftwerk sieht er allerdings aus grundsätzlichen Erwägungen kritisch und favorisiert daher eher ein Kraftwerk auf Gasbasis. Ein Gaskraftwerk würde sich auch später in die angestrebte Energieversorgung mit 100% erneuerbaren Energien besser einpassen.

Nach dem Gottesdienst besuchte Torsten Albig Friedrichskoog. Dort informierte ihn Bernd Thaden über die Zukunft des dortigen Hafens und das Bangen der Friedrichskooger um ihren Hafen. Auch beim anschließenden Besuch der Seehundstadtion wurde klar, dass eine Schließung des Hafens völlig ungelöste Probleme aufwerfe. Die Station bezieht aus dem Hafen das Salzwasser für die Seehundbeecken. Leiterin Tanja Rosenberger erklärte die Arbeit des seit 1996 ohne öffentliche Förderung wirkenden Vereins, der die Station betreibt. Die Diplombiologin führte durch die liebevoll und aufwendig gestaltete Ausstellung. An einer Station konnte Torsten Albig ausprobieren, welche akkustische Wirkung die Bauarbeiten an Off-Shore-Windanlagen auf die Ohren haben. Nach einem kurzen Snack hieß es, Abschied von der Westküste zu nehmen.

Am Nachmittag besuchte Torsten Albig gemeinsam mit dem Wahlkreiskandidaten Olaf Schulze das Schifffahrtsmuseeum von Lauenburg. Frisch renoviert fehlen dem ehrenamtlich geführten Museeum einige Tausend Euro, um die ausgelagerten Exponate zurück in das umgebaute, ehemalige Rathaus von Lauenburg zu bringen.

Auf dem „Südbalkon von Schleswig-Holstein“, dem Café „Zum Halbmond“ in Lauenburg trafen sich Torsten Albig und der örtliche Landtagsabgeordnete Olaf Schulze bei Kaffee und Kuchen mit Vertreterinnen und Vertretern des BürgerAktionsBündnisses (BAB), welche sich dafür stark macht, den Schwerlastwagenverkehr aus der Stadt zu verbannen. Torsten Albig betonte hier, dass man diese Bedenken sehr ernst nehmen müsse, dass er aber auch keine Wunder versprechen könne.

Bei einem Pressegespräch bei der Lauenburgischen Landeszeitung standen Olaf Schulze und Torsten Albig Redakteur Kai Gerullis zu verschiedenen landespolitischen Themen Rede und Antwort. Das Ergebnis des Gesprächs sollte in den nächsten Tagen in der Zeitung zu lesen sein.

Bei einem Abendessen mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus Geesthacht und Umgebung und dem örtlichen Abgeordneten Olaf Schulze nutzte Torsten Albig die Gelegenheit sich über die Eigenheiten der Region zu informieren – über ihre Stärken und Chancen, aber auch über die Dinge, die noch nicht optimal laufen. 

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