Grömitz, Großenbrode bis in Torsten Albigs alte Heimat

Morgen hieß es wieder Abschied nehmen von einem wunderschönen Hotel in Neustadt, um in Grömitz aufs Fahrrad zu steigen. Torsten Albigs Tourtag führte am 19. April einmal quer durch Ostholstein.

Morgen hieß es wieder Abschied nehmen von einem wunderschönen Hotel in Neustadt, um in Grömitz aufs Fahrrad zu steigen. Torsten Albigs Tourtag führte am 19. April einmal quer durch Ostholstein.

Gemeinsam mit SPD-Mitgliedern aus Grömitz und dem örtlichen Kandidaten Lars Winter fuhr Torsten Albig per Fahrrad am Ostseestrand entlang Richtung Klostersee. Abgekommen auf dem Demeter Biohof Klostersee informierten sich Lars Winter und Torsten Albig über Arbeit der Biobauern. Der Hof produziert eine Vielzahl ökologischer Produkte selbst und vermarktet sich unter anderem im eigenen Hofladen. Besonders auf den selbstgemachten Käse in man in Kolstersee stolz. Zusätzlich bietet der Hof mit der „Altenscheune“ mehrere Wohnungen für ältere Leute. In einer Gesprächsrunde mit bei Kaffee und Käsebrot diskutierte die Runde über die Wirkung der Ökolandförderung und das Verständnis von ökologischer Landwirtschaft für die Gesellschaft.

In Großenbrode traf sich Torsten Albig an einem Bahnübergang mit Gegnern der Fehmarn-Belt-Querung. Diese Kreuzung mitten im Ort wäre eine von denen, welche für die Hinterlandanbindung „kreuzungsfrei“ also zu einer Brücke oder einem Tunnel werden müsste, damit der Ort von den 70-80 prognostizierten Zügen täglich nicht zerschnitten würde. Torsten Albig erklärt den begrenzten Einfluss, den eine Landesregierung auf den Bau dieses europäischen Projektes habe. Er sagte aber auch, dass sich Politik nie von den Fakten loslösen dürfe. Sollten sich die Voraussetzungen für eine feste Fehmarn-Belt-Querung tatsächlich verändert haben, müsste sich die künftige Landesregierung bei EU, Bund und unseren dänischen Nachbarn für eine Überprüfung des Projektes einsetzen. Von Anliegern der Strecke nahm Torsten Albig einen Kompromiss-Vorschlag entgegen, der vorsieht, dass der Bahnverkehr nicht über die Fehmarn-Belt-Querung sondern wie bisher über die Strecke über Rendsburg geführt wird. Das Gros der industriellen Produktion fände inzwischen ohnehin in Jütland statt.

An der Baustelle der zukünftigen Seebrücke von Heiligenhafen sprach Torsten Albig über die barrierefreie Umsetzung solcher Projekte in Urlaubsgebieten.

Am Nachmittag besuchte Torsten Albig den Kleinunternehmer Klausberger in seinem „Kulturcafé Klausberger“ in Eutin. Dort sprach er u.a. mit einer Auszubildenden, die ihm von ihren Bedürfnissen und Hoffnungen erzählte.

Am Abend saß Torsten Albig gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Tourismus zu Tisch und erörterte, wie die Position Schleswig-Holsteins gestärkt werden kann. Hierbei brachte er seine Erfahrungen als Kieler Oberbürgermeister mit ein.

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