Betreuungsgeld-Milliarden würden für 4.040 zusätzliche Kita-Plätze in Schleswig-Holstein reichen

Schleswig-Holstein braucht ein gutes und verlässliches Betreuungsangebot für alle Kinder, damit sie in ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert werden. Diese frühkindliche Bildung kostet Geld, denn Qualität ist nicht umsonst zu haben. Wir brauchen ein gutes Angebot an Kitaplätzen, damit Mütter und Väter ihr Leben, ihre Familie und ihren Beruf so organisieren können, wie sie es möchten.

Schleswig-Holstein braucht ein gutes und verlässliches Betreuungsangebot für alle Kinder, damit sie in ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert werden. Diese frühkindliche Bildung kostet Geld, denn Qualität ist nicht umsonst zu haben. Wir brauchen ein gutes Angebot an Kitaplätzen, damit Mütter und Väter ihr Leben, ihre Familie und ihren Beruf so organisieren können, wie sie es möchten.

Doch noch immer gibt es viel zu wenige Plätze und viel zu lange Wartelisten. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Deshalb muss das öffentliche Geld, das für das Betreuungsgeld vorgesehen ist, für den Kita-Ausbau und die gute Qualität von Kitas ausgegeben werden. Wir müssen die Kommunen dabei unterstützen, den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz umzusetzen.

 

Würden die geplanten 1,2 Milliarden Euro statt in das Betreuungsgeld in den Kita-Ausbau investiert, so könnten in Schleswig-Holstein, 4.040 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen werden*. Damit wären wir ein Stück weiter. Denn wir wissen: Bei Chancengleichheit in der Bildung kommt es auf den Anfang an. Kindertagesstätten sind ein Ort der Bildung. Es muss unser Ziel sein, Kinder daran teilhaben zu lassen. Wer diese Möglichkeit nicht wahr nimmt, darf dies selbst entscheiden, braucht aber keine Belohnung.

*Quelle: Basisdaten vom Statistischen Bundesamt, eigene Berechnung

Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.