Unsere Gedanken sind bei Überlebenden, Eltern und Angehörigen

An diesem 22. Juli sind unsere Gedanken bei den Überlebenden, Eltern und Angehörigen der Anschlagsopfer in Norwegen.

An diesem 22. Juli sind unsere Gedanken bei den Überlebenden, Eltern und Angehörigen der Anschlagsopfer in Norwegen.

 77 Menschen sind bei den Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya vor einem Jahr ums Leben gekommen, zum großen Teil Jugendliche, die sich in dem Sommercamp der sozialdemokratischen Partei befanden. Das Massaker an den jungen Menschen, die sich in der sozialdemokratischen Jugendorganisation politisch engagiert haben, hat uns fassungslos gemacht. Die SPD Schleswig-Holstein hat vielfach ihre Solidarität ausgedrückt, in Gedenkfeiern, Kondolenzbüchern und Schweigeminuten. Auch an diesem Jahrestag werden wir mit den Jusos auf dem Kieler Ratshausplatz gemeinsam gedenken. Die rechte Gewalt traf Jugendliche, die sich für Weltoffenheit und Toleranz engagierten. Der Prozess gegen den Attentäter zeigt, wie stark Intoleranz und Hass die Anschläge geleitet haben.

 

Die Antwort auf diese feigen Verbrechen geben wir gemeinsam: mehr Demokratie! Dies hat der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg nach den Anschlägen und auch beim Bundesparteitag der SPD in Berlin im Dezember 2011 deutlich gemacht. Norwegen darf sich seine offene Gesellschaft nicht nehmen lassen. Wir brauchen gemeinsame grenzüberschreitende deutliche Zeichen für Toleranz und Demokratie, gegen wachsenden Rechtspopulismus und jede Form von Gewalt.

 

Wir hoffen, dass die Wunden der Verletzten und Hinterbliebenen verheilen und gedenken heute mit ihnen.

Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.