Zu Wertvoll zum Wegschmeissen

Jährlich wandern in Europa 89 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Auf Einladung der Schleswig-Holsteinischen SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust kamen am 22. August Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und von Vereinen in den Räumlichkeiten der Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde mbH zusammen, um unter dem Motto „Teller statt Tonne“ die Ursachen und Hintergründe der Lebensmittelverschwendung zu klären sowie Lösungswege aufzuzeigen.

Jährlich wandern in Europa 89 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Auf Einladung der Schleswig-Holsteinischen SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust kamen am 22. August Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und von Vereinen in den Räumlichkeiten der Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde mbH zusammen, um unter dem Motto „Teller statt Tonne“ die Ursachen und Hintergründe der Lebensmittelverschwendung zu klären sowie Lösungswege aufzuzeigen.

Ulrike Rodust moderierte die Diskussionsrunde mit dem Staatssekretär im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Dr. Ulf Kämpfer, der Vize-Präsidentin des Landfrauenverbandes Schleswig-Holstein, Birgit Feddersen, dem Vorsitzenden des Vereins Feinheimisch, Maximilian Bruhn, dem Gastgeber und Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde, Ralph Hohenschurz-Schmidt sowie Dr. Werner Lüpping als Vertreter der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. 

Trotz der Vielschichtigkeit des Themas waren sich alle Referenten einig: jeder Haushalt kann effektiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln im Speziellen und Rohstoffen im Allgemeinen angehen. Dabei leisten Vereine und Verbände den Verbraucherinnen und Verbrauchern wichtige Hilfestellung, um nachhaltigen Konsum und frische sowie genussvolle Ernährung zu fördern.

Von politischer Seite können auch die geplanten Reformen der EU in der Agrar- und Fischereipolitik der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Reformen die zugleich regionale Wirtschaftskreisläufe und nachhaltige Landwirtschaft stärken. Rund 40 Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, wie beispielsweise der Schleswig-Holsteinischen Tafeln „Brot für die Welt“ oder auch des Bundesverbandes Deutscher Milchviehalter e.V., waren der Einladung gefolgt. Dieses diskussionsfreudige Plenum sorgte für einen regen Meinungsaustausch, der nach den Abschlussworten bei Schnittchen und Apfelsaft aus regionaler Produktion weitergeführt wurde.

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