Im Dialog mit der Wirtschaft

Reinhard Meyer, 1959 in Bonn geboren. Studium der Politischen Wissenschaften, Geschichte und Volkswirtschaftslehre, Diplom-Politologe. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, wissenschaftlicher Referent bei der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1994 verschiedene Stationen in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär, seit 2006 Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2007 Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) im Ehrenamt. Der neue Wirtschaftsminister, stellt sich im Interview mit dem "Vorwärts" vor.

Reinhard Meyer, 1959 in Bonn geboren. Studium der Politischen Wissenschaften, Geschichte und Volkswirtschaftslehre, Diplom-Politologe. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, wissenschaftlicher Referent bei der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1994 verschiedene Stationen in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär, seit 2006 Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2007 Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) im Ehrenamt. Der neue Wirtschaftsminister, stellt sich im Interview mit dem „Vorwärts“ vor.

vorwärts: Sie haben viele Jahre im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet. Welches Bild haben Sie von Schleswig-Holstein?

Reinhard Meyer: Schleswig-Holstein ist ein wunderschönes Land, das in den letzten Jahren unter seinen Möglichkeiten regiert wurde.

vorwärts: Was möchten Sie als Wirtschaftsminister an diesem Bild ändern?

Reinhard Meyer: Besser regieren, damit Schleswig-Holstein als ein Standort wahrgenommen wird, an dem wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeit kein Gegensatz ist.

vorwärts: Die Landesregierung hat sich vorgenommen, Politik im Dialog zu praktizieren. Wo besteht Gesprächsbedarf mit der Wirtschaft?

Reinhard Meyer: Zu Beginn meiner Amtszeit habe ich bereits viele Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern geführt und festgestellt, dass auch von Seiten der Wirtschaft der Dialog gesucht wird, um unser Land gemeinsam voran zu bringen.

vorwärts: Große Verkehrsprojekte – ob Autobahnen, Nahverkehr oder Kanäle – laufen nur mit Unterstützung des Bundes. Wie wollen Sie in Berlin Druck machen?

Reinhard Meyer: Norddeutschland hat bei der schwarz-gelben Bundesregierung in Berlin keine Lobby. Das werden wir gemeinsam mit Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und demnächst Niedersachsen und ab Herbst 2012 mit einem neuen Bundesverkehrsminister ändern.

vorwärts: Wo muss die Infrastruktur des Landes verbessert werden?

Reinhard Meyer: Wir haben großen Bedarf an neuen Projekten wie auch an der Modernisierung bestehender, vom Nord-Ostsee-Kanal über die Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs bis zum Weiterbau der A 20.

vorwärts: In einer Studie wurde kürzlich bemängelt, dass in Schleswig-Holstein zu wenige Ingenieure ausgebildet werden. Wie holen wir Fachkräfte ins Land?

Reinhard Meyer: In einem Fachkräftebündnis „Zukunft im Norden“ werden wir gemeinsam mit allen Akteuren ein Maßnahmenpaket zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften auf den Weg bringen.

Links