Ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel zu begegnen

400 weitere Ausbildungsplätze in der Altenpflege plant die Landesregierung zu fördern. Ein Schritt den Birte Pauls, pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion begrüßt: "Wir freuen uns sehr, dass die Sozialministerin trotz enger Haushaltsgrenzen einen Weg gefunden hat, weitere landesgeförderte Ausbildungsplätze in der Altenpflege zu schaffen. Um dem großen Bedarf an Pflegefachkräften heute und in der Zukunft zu decken, ist dies ein wichtiger Schritt."

400 weitere Ausbildungsplätze in der Altenpflege plant die Landesregierung zu fördern. Ein Schritt den Birte Pauls, pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion begrüßt: „Wir freuen uns sehr, dass die Sozialministerin trotz enger Haushaltsgrenzen einen Weg gefunden hat, weitere landesgeförderte Ausbildungsplätze in der Altenpflege zu schaffen. Um dem großen Bedarf an Pflegefachkräften heute und in der Zukunft zu decken, ist dies ein wichtiger Schritt.“

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) betonte: „Die Sicherung des Fachkräftebedarfes gehört zu den großen Herausforderungen im Bereich der Pflege. Das Land wird die Anzahl der geförderten Ausbildungsplätze um 400 Plätze erhöhen. Ab dem ersten April 2013 sollen 200 zusätzliche Plätze gefördert werden, ab dem ersten April 2014 weitere 200. Die Entscheidung ist trotz der engen Haushaltsgrenzen notwendig, um die zukünftigen Bedarfe decken zu können.“

Birte Pauls ist sich sicher: „Wenn wir gute Ausbildungsmöglichkeiten in den Pflegeberufen schaffen, können wir mehr junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern. Dazu gehört auch, dass sich Auszubildende keine Sorgen um die Finanzierung des Schulgeldes machen müssen. Unser Ziel ist eine kostenlose Pflegeausbildung. Hierfür müssen alle Wege auf Bundesebene und auf Landesebene geprüft werden.“

Derzeit werden vom Land 1200 Ausbildungsplätze in der Pflege finanziert. Für die 400 zusätzlichen geförderten schulischen Ausbildungsplätze  werden im Jahr 2013 Kosten in Höhe von rund 520.000€, im Jahr 2014 von rund 1,2 Mio. € und ab dem Jahr 2015 von jährlich rund 1,4 Mio. € entstehen, die durch Umschichtungen im Landeshaushalt finanziert werden sollen.

„Dies ist keine Dauerlösung“, betonte Alheit in Bezug auf die Situation in der Ausbildung der Pflegeberufe insgesamt. „Der Bund ist gefordert, hier endlich eine Neuregelung einzuleiten.  Dabei muss auch die Finanzierung auf eine andere Grundlage gestellt werden. Es darf nicht sein, dass Auszubildende dazu Geld mitbringen müssen.“ Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte zur Reform der Pflegeausbildung ein Eckpunktepapier erarbeitet und Ende März 2012 vorgestellt. Die Länder erwarten daher die Vorlage eines Gesetzentwurfes durch den Bund.

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