Kinder und Beruf sollen besser miteinander vereinbart werden

Mit den entstandenen Krippenplätzen wird es mehr Familien möglich sein, Kinder und Beruf zu vereinbaren“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Segeberg/Stormarn-Mitte, Franz Thönnes, bei der Einweihungsfeier der aus Bundesmitteln mitfinanzierten neuen ev.-luth. Kinderkrippe der KiTa Ehmkenberg in Bad Oldesloe. Mit dem Kinderförderungsgesetz wurde 2007 auf Initiative der SPD ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung mit Vollendung des ersten Lebensjahres beschlossen, der ab 2013 gilt.

Mit den entstandenen Krippenplätzen wird es mehr Familien möglich sein, Kinder und Beruf zu vereinbaren“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Segeberg/Stormarn-Mitte, Franz Thönnes, bei der Einweihungsfeier der aus Bundesmitteln mitfinanzierten neuen ev.-luth. Kinderkrippe der KiTa Ehmkenberg in Bad Oldesloe. Mit dem Kinderförderungsgesetz wurde 2007 auf Initiative der SPD ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung mit Vollendung des ersten Lebensjahres beschlossen, der ab 2013 gilt.

Pastorin Eva Rincke schilderte dem SPD-Politiker ihre Sorge, dass zu wenig gut qualifizierte MitarbeiterInnen zur Verfügung stehen und das zu einem erheblichen Problem für weitere Betreuungseinrichtungen werden könne. Bereits mit dem 2010 in den Deutschen Bundestag eingebrachten Antrag „Frühkindliche Bildung und Betreuung verbessern – Für Chancengleichheit und Inklusion von Anfang an“ hat die SPD-Bundestagsfraktion eine Fachkräfte Offensive eingefordert. „Passiert ist seitens der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und FDP jedoch nichts“, kritisiert
Thönnes.

„Im Ergebnis geht das Familienministerium in Berlin von etwa 14.000 Erziehern und 16.000 Tagesmüttern aus, die in Deutschland fehlen. Das sind dramatische Zahlen. Statt dieses Problem mit aller Kraft anzugehen, verplant die Bundesfamilienministerin notwenige Milliarden lieber für ein unsinniges Betreuungsgeld“, führt der Bundestagsabgeordnete aus.

So würden falsche Anreize gesetzt und die frühe Bildung und bessere Integration für Kinder genauso wie eine zeitige Rückkehr der Mütter in den Beruf erschwert. „Unsere SPD geführte Landesregierung hat im Gegensatz dazu die Zeichen der Zeit erkannt und will den U3-Ausbau in den Kommunen über die Rückgabe der Mittel des kommunalen Finanzausgleichs verstärkt fördern.“ Für 2013 sollen 15 Millionen
Euro aus dem Landeshaushalt eingeplant werden.